Götz Alsmann
Der bekannte Sänger, Musiker, Moderator und Schauspieler Götz Alsmann, der sich selbst als Unterhaltungskünstler bezeichnet, wurde 1957 in Münster/Westfalen geboren, Er studierte Germanistik und promovierte in Musikwissenschaften zum Thema der amerikanischen Populärmusik der Nachkriegszeit.
Seine Musik-Karriere begann 1972 mit Gründung der Heupferd Jug Band, in der er als junger Musiker Banjo und Klavier spielte. 1980 folgte die eigene Band Götz Alsmann & The Sentimental Pounders, mit der er sich auf dem weiten Feld zwischen Swing, Rock, Country, Pop, Ska und anderen Stilrichtungen bewegte. Ab 1988 heißt die Formation Götz Alsmann Band. 1997 veröffentlichte er die CD „Gestatten, Götz Alsmann“, auf der er erstmalig auf Deutsch sang. Sie wurde mit dem JAZZ AWARD honoriert. Es folgen die Musikalben „Zuckersüß“ (1999), „Filmreif!“ (2001) und „Tabu!“ (2003), die ebenfalls alle die Jazz Charts eroberten und mit dem JAZZ AWARD ausgezeichnet wurden. 2004 erhielt er für „Tabu!“ den ECHO JAZZ in der Kategorie „Beste nationale und internationale Jazzproduktion“. Alle Programme wurden durch große Live-Tourneen mit je über 200 Auftritten begleitet. In den folgenden Jahren erschienen weitere erfolgreiche CD-Aufnahmen wie „Kuss“, „Winterwunderwelt“, „Mein Geheimnis“, „Engel oder Teufel“ u.a. 2006 wurde Götz Alsmann als erfolgreichster Solist im Bereich Jazz, mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Seit 1985 ist Alsmann zudem als Moderator im Radio tätig. Von 1986 bis 1995 moderierte er die „Professor Bop-Show“, später „Auf den Flügeln bunter Träume“ und seit 2000 „Go, Götz, go! – Alsmanns Radioshow“ (alle WDR). 1986 kam Alsmann zum Fernsehen. Unter anderem moderierte er von 1990 bis 1993 auf RIAS TV die fünf Stunden lange Livesendung „High Life“, von 1992 bis 1993 bei RTL die „Gong-Show“, von 1993 bis 1994 „Avanti“ bei VOX und von 1994 bis 1996 die „NDR Spät-Show“. 1996 spielte Alsmann den Kassierer eines Supermarktes und Bandleader Lothar Alzheim in der Komödie „Alles wegen Robert de Niro“ mit Angelika Milster und unter der Regie von Helmut Förnbacher. Seit 1996 moderiert er mit Christine Westermann im WDR die Sendung „Zimmer frei!“, die 2000 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des WDR moderierte er die knapp zweistündige Sendung „Mit Götz, Maus und Melone“, eine Hommage an die „Helden“ aus einem halben Jahrhundert WDR-Kinderfernsehen. Von 2006 bis 2008 wurde bei den Städtischen Bühnen Münster seine Michael-Jary-Revue „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ aufgeführt, bei der er zusammen mit seiner Band auch selbst auf der Bühne stand. Für das ZDF gestaltete und moderierte Alsmann von 2005 bis 2010 „Götz Alsmanns Nachtmusik“. Das 2011 erschienene Album „In Paris“ war eine Hommage an die französischen Chansonklassiker. Dafür wurde er zum zweiten Mal den ECHO in der Kategorie „Jazz – Sänger des Jahres national“ ausgezeichnet Im Juli 2011 wurde Götz Alsmann zum Honorarprofessor an der Westfälischen Wilhelms-Universität ernannt. Er lehrt dort die Geschichte der Popularmusik. Neben seinen Musikalben veröffentlichte er erfolgreich auch mehrere Hörbücher.
 
Homepage: www.goetz-alsmann.de
 
Vorstellungen Götz Alsmann
27.06.2014 Oper am Rhein für alle