Martin Js. Ohu
Martin Js. Ohu studierte an der Seoul National University Gesang bei Philip Kang. Anschließend folgten Studien an der Musikhochschule Köln und am Konservatorium Maastricht bei Mya Besselink. Seit 2009 studiert er an der Mainzer Hochschule für Musik Konzertexamen in Gesang bei Thomas Dewald. Meisterkurse belegte er bei Stoyan Popov, Renata Ackermann und Edda Moser. Zu seinen Partien gehören Sarastro (Mozart „Die Zauberflöte“), den er bereits in Liège, Rudolstadt, Mons, Charleroi, Rotterdam und Heerlen verkörperte, Bartolo (Mozart „Le nozze di Figaro“) Jimmy (Brecht/Weill „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“), Polyphemo (Händel „Acis und Galatea“), Somnus (Händel „Semele“), Colatinus (Britten „The Rape of Lucretia“), Commendatore (Mozart „Don Giovanni“), den er in Odessa sang, und Betto (Puccini „Gianni Schicchi“). Als Chor und Stammfürst in Willy Deckers Inszenierung von Schönbergs „Moses und Aaron“ wirkte er 2009 bei der Ruhr-Triennale mit. In der Spielzeit 2010/2011 war Ohu Mitglied des Junges Ensembles am Staatstheater Mainz, wo in „Tannhäuser“ (Wagner) und auch in „Macbeth“ (Sciarrino) auftrat. Als L’Usciere in Sciarrinos „La porta della legge“ war er in Bogotá zu sehen. Seit Ende der Spielzeit 2011/12 ist Martin Js. Ohu Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen und wird dort als Don Basilio (Rossini „Il barbiere di Siviglia“) und Eremit (Weber „Der Freischütz“) zu hören sein.