Elisabet Strid
Elisabet Strid zählt zu den gefragtesten Wagner-Sopranistinnen unserer Zeit: Als Elisabeth („Tannhäuser“) war sie zuletzt beim Festival in Tampere sowie in Stefan Herheims Inszenierung an der Norske Opera in Oslo zu erleben. Als Sieglinde („Walküre“) und Gutrune („Götterdämmerung“) machte sie an der Lettischen Nationaloper Riga auf sich aufmerksam, Gutrune sang sie außerdem mit dem Philharmonischen Orchester Göteborg, Freia („Das Rheingold“) in einer konzertanten Aufführung an der Oper Leipzig. Und auch das Jahr 2013 steht für Elisabet Strid ganz im Zeichen Richard Wagners: Sie ist die Ada („Die Feen“) an der Oper Leipzig und in einem Konzert mit dem Gewandhausorchester Leipzig in der Oberfrankenhalle Bayreuth anlässlich der Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag von Richard Wagner, verkörpert die Freia in der Neuinszenierung von Frank Castorf und unter dem Dirigat von Kirill Petrenko bei den Bayreuther Festspielen und gibt ihr USA-Debüt als Senta („Der fliegende Holländer“) an der Michigan Opera in Detroit. Elisabet Strid wurde in Schweden geboren und schloss ihr Gesangsstudium 2004 an der Universität Stockholm ab. 2003 gab sie ihr Operndebüt an der Vadstena Academy in der Titelrolle von Carl Unander Scharins Uraufführung „Byrgitta“. Im gleichen Jahr sang sie an der Königlichen Oper Stockholm die Partie der Antonia (Offenbach „Les Contes d’Hoffmann“). Am Opernhaus Malmö war sie als Musetta (Puccini „La Bohème“), an der Nationaloper Helsinki als Cio-Cio-San (Puccini „Madama Butterfly“) und Giorgetta (Puccini „Il tabarro“) zu erleben, außerdem zählen Liu (Puccini „Turandot“) und Ellen (Britten „Peter Grimes“) zu ihrem Repertoire. Eine ihrer wichtigsten Partien ist Rusalka (Dvořák), für deren Interpretation Elisabet Strid bereits 2006 von der schwedischen Zeitschrift Opera für den Opernpreis nominiert wurde und die sie u.a. an der Nationaloper Helsinki, am Teatro de Bellas Artes in Mexico, an der Capetown Opera in Süd-Afrika sowie 2012 an der Oper Göteborg mit großem Erfolg sang. Ihr Debüt auf dem Konzertpodium machte Elisabet Strid mit dem Schwedischen Rundfunkorchester mit Poulencs „Gloria“; Wagners „Wesendonck-Lieder“ führte sie mit dem OFUNAM-Sinfonieorchester in Mexico-City auf, Beethovens 9. Sinfonie im Juni 2012 mit dem Sinfonieorchester Stockholm unter der Leitung von Lorin Maazel. Außerdem arbeitete sie mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Cornelius Meister, Ivan Anguélov, Ulf Schirmer und Kent Nagano. An der Deutschen Oper am Rhein ist Elisabet Strid 2012/13 als Elisabeth und Sieglinde zu erleben.
 
Vorstellungen Elisabet Strid