Olesya Petrova
Die russische Mezzosopranistin schloss 2008 ihr Studium am St. Petersburger Rimsky-Korsakow-Konservatorium bei Prof. Irina Bogacheva ab. Hier sang sie bis 2007 im, dem Konservatorium angegliederten, Opernhaus. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Marfa (Mussorgsky „Khovanshchina“), Konchakovna (Borodin „Fürst Igor“), Olga (Tschaikowsky „Eugen Onegin“), Gräfin (Tschaikowsky „Pique Dame“), Jeanne (Tschaikowsky „Jeanne d’Arc“), Lyubasha (Rimski-Korsakow „Die Zarenbraut“), Carmen (Bizet), Ulrica (Verdi „Un ballo in maschera“), Maddalena (Verdi „Rigoletto“) und Amneris (Verdi „Aida“), die sie bereits in Bangkok sang. Olesya Petrova ist Gewinnerin des XI. Internationalen Tschailowsky Wettbewerbs und des Internationalen Galina Vishnevskaya Wettbewerbs und war 2011 Finalistin des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs. Ihren internationalen Durchbruch hatte sie 2011/12 als Konchakovna in Borodin’s „Fürst Igor“ am Opernhaus Zürich. Gastspiele führten die Mezzosopranistin bislang nach Amerika, Korea, China, Japan und Süd-Amerika. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Leo Kremer, Fabio Mastrangelo und Vladimir Fedoseev. An der Deutschen Oper am Rhein debütiert sie als Ulrica in „Un ballo in maschera“.