David Moss
Der Sänger und Percussionist David Moss zählt zu den Innovativsten der gegenwärtigen Musikszene. 1991 erhielt er das Guggenheim Stipendium; 1992 das DAAD Stipendium. Das International Research Center „Interweaving Performance Cultures“ der FU in Berlin hat ihm ein Fellowship für 2008/09 verliehen.Er ist Solist in Helmut Oehrings Monodram für Orchestra, POEndulum.1999 und 2001 trat er in den Salzburger Festspielen in Solistenrollen bei der Premiere von Luciano Berios Oper „Cronaca del Luogo“ und als Prinz Orlowsky in der „Fledermaus“-Inszenierung von Hans Neuenfels auf.2008 spielte David Moss unter Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern sowie 200 mit Laientänzern in der multi-media Produktion von Heiner Goebbels‘ „Surrogate Cities“. An der English National Opera war er in Olga Neuwirths „Lost Highway“ zu erleben. Moss gründete und leitet das Institute for Living Voice, ein internationales Zentrum für Singen. Er ist auch künstlerischer Leiter des MADE Festivals in Umeå, Schweden.Außerdem arbeitete er 2010 mit Christian Marclay im Whitney Museum, NYC und in der Zeitschrift Wallpaper zusammen.
Moss singt mit dem pulse-trio Denseland und dem electronic-media-trio Technologies.