Hagen Matzeit
Hagen Matzeit studierte in Berlin Gesang (Bariton) und Gesangspädagogik bei Bernd Riedel und nahm an Regiekursen bei Ruth Berghaus, Peter Konwitschny und Harry Kupfer teil. 1999 erhielt er ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes und der Komischen Oper Berlin, an der er seit mehreren Jahren regelmäßig Gast ist. Neben Engagements am Schauspiel Frankfurt, Nationaltheater Mannheim, an der Opera de Bastille Paris und dem Teatro Capitol de Toulouse erhielt er u. a. auch Einladungen zum Hollandfestival in Amsterdam, zu den Arts Music Bruxelles und dem Melbourne Australian International. Sein Repertoire umspannt verschiedene Stilepochen von alter Musik (u. a. Mitglied im Ensemble „Tresonanz“) über Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik (u. a. Partie des Hans Scholl in „Die Weiße Rose“ von Zimmermann an der Oper de la Monnaie Brüssel, Titelpartie in „Jakob Lenz“ von Rihm am Teatro Colon Buenos Aires). Ebenso erfolgreich war er als Revue-Darsteller im Berliner Friedrichstadtpalast. Gemeinsam mit seinem Bruder Friedemann Matzeit schreibt er außerdem Musik für Theater, Film und Fernsehen und arbeitet an dem Popmusik-Konzept SONICDIVA, welches auch auf CD veröffentlicht wird.