Ingeborg Greiner
Die Sopranistin Ingeborg Greiner erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen in Düsseldorf und Detmold. Bereits während des Studiums sang sie als Gastsolistin am Landestheater Detmold. Konzerte führten sie in die Musikhalle Hamburg, die Tonhalle Düsseldorf, in den Saalbau Essen, in Die Glocke Bremen oder die Thomaskirche Leipzig. Im europäischen Ausland konzertierte Ingeborg Greiner in Frankreich, Italien, Ungarn, Polen und Belgien. Parallel entstanden Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD. Von 2006 bis 2009 war Ingeborg Greiner am Stadttheater Bremerhaven engagiert und sang dort so unterschiedliche Rollen wie Amelia (Verdi „Un ballo in maschera“), Leonora (Verdi „Il trovatore“), Liù (Puccini „Turandot“) oder Gräfin Geschwitz (Berg „Lulu“). Seit 2009 gehört sie dem Ensemble des Theater Bonn an und konnte u.a. als Elisabeth in „Tannhäuser“ (Wagner), Fata Morgana in „Die Liebe zu den drei Orangen“ (Prokofjew), Lea in „Der Golem“ (d‘Albert), Eva in „Irrelohe“ (Schreker), Grete in „Der ferne Klang“ (Schreker) und in der Titelpartie von Rusalka (Dvořák) große Triumphe feiern. Von der Presse wurde sie wiederholt als bedeutende Sopran-Entdeckung gewürdigt. Der Mitschnitt von „Der Golem“ wurde mit dem ECHO Klassik 2011 ausgezeichnet. An der Deutschen Oper am Rhein ist sie als Sieglinde in „Der Ring an einem Abend“ (Wagner/Loriot) zu hören.