Christof Cremer
Der in Heinsberg geborene, freischaffende Kostüm- und Bühnenbildner Christof Cremer lebt und arbeitet in Wien. Seine Engagements führen ihn an zahlreiche europäische Theater. Er arbeitet in den Bereichen Sprechtheater, Oper und zeitgenössisches Musiktheater ebenso wie Ballett und Tanz. Unter anderem stammen die Kostüme der Balletteinlagen des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker 2005, 2007, 2009 und 2012 von ihm. Die von Christof Cremer entworfenen abstrakten Bühnenbilder sind Denkräume und bieten für Regisseure vielfältige Bespielmöglichkeiten. Die Kostümideen entspringen zumeist der Isolierung einer historischen Silhouette. Für Christoph Cremer ist die Arbeit eines Kostümbildners ähnlich wie die eines Bildhauers; es geht um die Erschaffung einer dreidimensionalen Form, für eine Figur, als Ausdruck ihres Charakters. Neben seiner Tätigkeit für das Theater konzipiert und kuratiert Christof Cremer Ausstellungen und arbeitet als Ausstellungsarchitekt; ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Gestaltung der Landesausstellung Niederösterreich 2013. Eine weitere Facette seiner Arbeit bildet die sakrale Kunst, welche in einer Vielzahl von Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert wurde. 2012/13 entwickelte er u.a. Kostüm- und Bühnenbild für „Ein Walzertraum“ (Straus), Volksoper Wien, Kostümbild für „Der fliegende Holländer“ (Wagner), Theater Kiel, Kostüm- und Bühnenbild für „Curlew River/The Prodigal Son“ (Britten), Neue Oper Wien/Osterklang und Kostüm- und Bühnenbild für „Der Zigeunerbaron“ (Strauß), Landestheater Coburg. Mit Carlos Wagner erarbeitete Cremer bereits „Orfeo“ (Monteverdi/Christoph Chech), „Tea“ (Tan Dun), jeweils für die Neue Oper Wien, „Le Grand Macabre“ (Ligeti) und „Curlew River/The Prodigal Son“, „Don Giovanni“ (Mozart) und „L’heure espagnole/Gianni Schicchi“ (Ravel/Puccini) in Wiesbaden, „Il barbiere di Siviglia“ (Rossini) in Coburg, „Der fliegende Holländer“ (Wagner) in Kiel.
 
Homepage: www.christof-cremer.com