Stefan Herheim
Nach einer Cello-Ausbildung und vielfachen Tätigkeiten im Bereich Oper, Musical und Marionettentheater in seiner Heimatstadt Oslo, ging Stefan Herheim 1994 an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo er Musiktheaterregie unter Prof. Götz Friedrich studierte. Unmittelbar nach seinem Diplomabschluss wurde er an Bühnen in Deutschland und Österreich sowie in den skandinavischen und baltischen Staaten mit Werken von u.a. Mozart, Verdi und Wagner betraut. 2002 erhielt er den Götz-Friedrich-Preis, ein Jahr später wurden die Salzburger Festspiele mit seiner umstrittenen Deutung von „Die Entführung aus dem Serail“ (Mozart) eröffnet. Seit dem arbeitet der in Berlin wohnhafte Norweger an Europas größten Opernhäusern und gibt Regieunterricht an mehreren Hochschulen. Von der barocken Oper bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater spannt sich das Repertoire, das Herheim unter dem Dirigat von u.a. Ivor Bolton, Andris Nelsons, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Adam Fischer, Michael Boder, Mariss Jansons, Philippe Jordan und Sir Simon Rattle erfolgreich inszenierte und das ihn heute zu einer der weltweit gefragtesten Opernregisseure seiner Generation macht. Dreimal wurde Herheim zum „Regisseur des Jahres" von der Zeitschrift Opernwelt gewählt, u.a. für seine Inszenierung des „Parsifal“ (Wagner) bei den Bayreuther Festspielen 2008 bis 2012. Mit „Xerxes“ debütiert er an der Deutschen Oper am Rhein.
 
Vorstellungen Stefan Herheim