Valer Sabadus
Valer Barna-Sabadus wurde 1986 in Arad (Rumänien) geboren. Mit 17 Jahren begann er seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Gabriele Fuchs. Ein erster Höhepunkt seiner künstlerischen Laufbahn war sein Engagement bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2009 in der Rolle des Adrasto (Jommellis „Demofoonte“). Daraufhin wurde er vom internationalen Musikforum „Musical America“ als „Künstler des Monats“ ausgezeichnet.
Zu großen Erfolgen wurden ebenfalls seine Mitwirkung als Sesto (Mozart „La clemenza di Tito“) beim Mozart-Sommer Schwetzingen, als Ruggiero (Vivaldi „Orlando Furioso“) an der Oper Frankfurt, in der Händeloper „Partenope“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe und Iarba (Hasse „Didone abbandonata“) im Prinzregententheater München. Im Juni 2011 debütierte er bei den Händel-Festspielen Halle in der Titelrolle des „Rinaldo“, womit er wenig später in einer konzertanten Aufführung auch beim Rheingau Festival zu hören war. Es folgten Orfeo (Gluck „Orfeo ed Euridice“) bei dem Musikpodium Stuttgart, das Debüt an der Staatsoper Berlin in Lucia Ronchettis „Last desire“ und die Partie des Endimione (Cavalli „La Calisto“) an der Oper Frankfurt. An der Semperoper Dresden übernahm er in der Martini-Oper „La Dirindina“ die Partie des Liscione und in Nancy gastierte er im November 2012 erfolgreich in „Artaserse“ von Leonoardo Vinci. Auch als Oratorien- und Konzertsänger war Valer Barna-Sabadus bereits erfolgreich - zusammen mit verschiedenen Spezialensembles oder in Solo-Konzerte mit der Neuen Hofkapelle München. Valer Barna-Sabadus ist seit 2009 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
 
Vorstellungen Valer Sabadus