Annalisa Raspagliosi
Die italienische Sopranistin Annalisa Raspagliosi debütierte 1998 als Violetta (Verdi „La traviata“) in Rom. Danach sang sie u.a. Mimì (Puccini „La Bohème“), Alice (Meyerbeer „Robert le Diable“) in Triest und Amalia (Verdi „I masnadieri“) in Palermo. An der Oper Frankfurt war sie u.a. als Valentine in Meyerbeers „Les Huguenots“ sowie als Nedda (Leoncavallo „Pagliacci“), Elisabetta (Verdi „Don Carlo“), Amelia (Verdi „Simon Boccanegra“), Tosca (Puccini), Violetta und zuletzt in dem Doppelabend „L‘Oracolo“ (Leoni)/„Le Villi“ (Puccini) zu erleben. Als Luisa Miller (Verdi) hat sie mit großem Erfolg u.a. in Lausanne, Essen und an der Deutschen Oper Berlin gastiert. Zu ihrem Repertoire gehören weiterhin Rollen wie Leonora (Verdi „Il trovatore“), Liù (Puccini „Turandot“), Norma (Bellini) oder Adriana Lecouvreur (Cilea). Annalisa Raspagliosi ist ein viel gefragter Gast, die Los Angeles Opera eröffnete ihre Spielzeit 2006/07 mit ihr als Elisabetta, in Mailand war sie in Beethovens 9. Symphonie erleben, weltweit gab sie Konzerte mit Luciano Pavarotti. Zuletzt gab sie 2010/11 ihr Rollendebüt als Magda in Puccinis „La Rondine“ an der Oper Leipzig und war als Mimì an der Semperoper Dresden zu sehen. Unter der Leitung von Renato Palumbo sind zwei Meyerbeer-Opern mit ihr auf CD eingespielt worden: „Robert le Diable“ und „Les Huguenots“. An der Deutschen Oper am Rhein ist sie 2011/12 als Tosca zu erleben.