Almas Svilpa
Almas Svilpa studierte Gesang in seiner litauischen Heimatstadt Klaipèda, in Vilnius und Zürich. 1993 folgten seinem Debüt an der Oper in Vilnius mit der Partie des Basilio (Rossini „Il barbiere di Siviglia“) weitere Auftritte u.a. als Ferrando (Verdi „Il trovatore“). 1996 wurde er an das Badische Staatstheater nach Karlsruhe engagiert. 1997 folgte die Verpflichtung ans Aalto-Musiktheater in Essen, wo er u.a. als Holländer (Wagner „Der fliegende Holländer“), Jochanaan (Strauss „Salome“), Kaspar (Weber „Der Freischütz“), Sir Giorgio (Bellini „I Puritani“), Samuel (Verdi „Un ballo in maschera“), Colline (Puccini „La Bohème“), Escamillo (Bizet „Carmen“), Figaro (Mozart „Le nozze di Figaro“), Orest (Strauss „Elektra“), Großinquisitor (Verdi „Don Carlos“), Mephistophélès (Gounod „Faust“), Alfio (Mascagni „Cavalleria rusticana“), Wurm (Verdi „Luisa Miller“), Leporello (Mozart „Don Giovanni“), in der Titelpartie in Mussorgskis „Fürst Igor“, als Wotan/Wanderer (Wagner „Der Ring des Nibelungen“) und zuletzt als Klingsor (Wagner Parsifal) zu erleben war. Außerdem gastierte er an der Wiener Volksoper als Leporello (Mozarts „Don Giovanni“). Bei den Salzburger Festspielen 2002 trat er in Zemlinskys „Der König Kandaules” auf. Weitere Engagements führten ihn an die Semperoper Dresden, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper München, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Staatsoper Stuttgart und an die Oper Köln. An der Staatsoper Hannover gab er sein Debüt als Holländer (Wagner).