Andi A. Müller
Andi A. Müller, geboren 1960 in Basel, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf Videokunst und experimentelle Ästhetik. Nach diversen Ausstellungen (Anthology Film Archives New York, Museum of Contemporary Art Seoul, Kunsthalle Basel) war er ab 2004 am Theater Basel als Videodesigner für verschiedene Produktionen in Oper und Schauspiel tätig: u.a. für Nigel Lowery („Mahagonny“ Brecht/Weill), Robert Schuster (Schostakowitsch „Die Nase“), Claus Guth (Rossini „Barbiere di Siviglia“) und Dani Levy („Freie Sicht aufs Mittelmeer“). Mit Claus Guth folgten Engagements in Salzburg und Tokyo (Mozart „Le nozze di Figaro“). 2006 kam er ans Schauspielhaus Zürich. Für Matthias Hartmanns Inszenierungen von Mark Ravenhills „Pool (no water)“ und Justine del Cortes „Sex“ entwarf er gemeinsam mit Stefan Komitsch die Live-Videobilder. In der letzten Spielzeit engagierten ihn Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) für „Heuschrecken“ und Werner Düggelin für „Volpone“ von Ben Jonson. Neben seinen aktuellen Arbeiten am Schauspielhaus Zürich entwarf er das Videodesign für Richard Wagners „Parsifal“ (Regie: Claus Guth) in einer Koproduktion des Gran Teatre del Liceu Barcelona mit dem Opernhaus Zürich.