Ashley Holland
Ashley Holland wurde in England geboren und studierte an der Warwick University sowie am Royal Northern College of Music in Manchester. Er nahm an renommierten Wettbewerben teil und gewann mehrere Preise. Während seines mehrjährigen Engagements an der English National Opera war er dort als Zurga (Bizet „Die Perlenfischer“), Sharpless (Puccini „Madama Butterfly“), Guglielmo (Mozart „Cosi fan tutte“), Cecil (Donizetti „Maria Stuarda“), Marcello (Puccini „La Bohème“) und Escamillo (Bizet „Carmen“), Belcore (Donizetti „L’elisir d’amore“), Lescaut (Massenet „Manon“) und als Ottokar (Weber „ Freischütz“) zu hören. Seine internationale Laufbahn führt ihn an große Opernhäuser wie die Opera Bastille, wo er als Bosun (Britten „Billy Budd“) debütierte, an das Royal Opera House Covent Garden, die Staatsoper Hamburg, die Semperoper Dresden, die Oper Frankfurt, wo er die Titelpartie in Detlef Glanerts „Caligula“ verkörperte, die Oper Köln, an verschiedenen amerikanische Opernhäuser und immer wieder an die ENO. Dort sang er zuletzt u.a. Ford (Verdi „Falstaff“), Don Carlos (Verdi „Ernani“) und Mr. Redburn (Britten „Billy Budd“). Zu seinem Repertoire gehören auch die Wagner-Partien Wolfram („Tannhäuser“) und Amfortas („Parsifal“) sowie Dr. Schön (Berg „Lulu“), womit er zuletzt Cardiff gastierte. Als Jacke Race (Puccini „La fanciulla del West“) war er unlängst in Frankfurt zu hören. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen und gastierte als Konzertsänger im Wiener Musikverein, im Leipziger Gewandhaus und in der Royal Albert Hall.