Lauri Vasar
Lauri Vasar wurde in Tallinn geboren, studierte dort und beendete sein Gesangsstudium am Mozarteum in Salzburg. 2002 bis 2007 war er Ensemblemitglied des Landestheaters Linz bzw. der Staatsoper Hannover. Im Juli 2003 gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen in Egon Wellesz‘ „Die Bakchantinnen“ und Verdis „Don Carlo“. An der Staatsoper Hamburg debütierte Lauri Vasar 2006 in Eötvös´ „Tri sestri“. Es folgten am Teatro Real in Madrid Poulencs‘ „Dialogues des Carmélites“ und das Debüt in Dallapiccolas „Il priginiero“ in Athen. 2007/2008 sang Lauri Vasar den Minotauros in Henzes „Phaedra“ in der Uraufführung an der Staatsoper Berlin, womit er später in Brüssel, Wien, Frankfurt und beim Holland Festival in Amsterdam gastierte. Zudem debütierte er 2007/2008 am Teatro del Liceu in Barcelona und in Tokyo. 2009 sang er die Titelpartie in „Faust-Bal“(Balada) in Madrid. Ein enger Kontakt zur Staatsoper Hamburg ergab sich durch die Mozart-Partien Guglielmo („Cosí fan tutte“), Papageno (Die Zauberflöte), Don Giovanni sowie Marcello (Puccini „La Bohème“), Belcore (Donizetti „L’elisir d’amore“), Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“), Schaklowity (Mussorgsky „Chowanschtschina“) und die Titelpartie von Tschaikowskys „Eugen Onegin“.