Massimo Giordano
Der in Pompeji geborene Massimo Giordano zählt zu den führenden Tenören seiner Generation. Er studierte zunächst Flöte am Konservatorium in Triest, bevor er sich dem Gesangsstudium widmete. Sein Operndebüt gab er 1997 in Spoleto und sang im selben Jahr in Triest und Lecce. Seine internationale Karriere begann mit Engagements an der Oper Leipzig, der Oper Frankfurt, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Wiener Staatsoper und den Salzburger Festspielen. Zu seinen Rollen gehören die großen Partien des italienischen und französischen Fachs wie Faust (Gounod), Fenton (Verdi „Falstaff“), Werther (Massenet), Pollione (Bellini „Norma“), Don José (Bizet „Carmen“), Rodolfo („La Bohème“) und Cavaradossi (Puccini „Tosca“). Besonders gefeiert wurde er für seine Interpretation des Lenski (Tschaikowsky „Eugen Onegin“) beim Glyndebourne Festival 2008. An der Metropolitan Opera New York debütierte er mit großem Erfolg als Alfredo (Verdi „La traviata“) und Rodolfo (Puccini „La Bohème“). Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Maurizio Benini, Riccardo Chailly, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Vladimir Jurowski, Antonio Pappano, Michel Plasson, Yuri Temirkanov, Fabio Luisi und Marco Armiliato. In dieser Spielzeit ist er u.a. als Cavaradossi an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper zu erleben, als Renato Des Grieux (Puccini „Manon Lescaut“) im Festspielhaus Baden-Baden mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle sowie als Rodolfo an der Opéra National de Paris.
 
Homepage: www.massimogiordano.com