Manfred Voss
Manfred Voss begann seine Laufbahn am Bremer Theater. Seinen Durchbruch als Lichtdesigner hatte er 1976, als er für Patrice Chereaus Inszenierung von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen das Licht gestaltete. Seither schuf er das Lichtdesign bei allen Bayreuther Neuinszenierungen, u.a. für Jean-Pierre Ponnelle, Heiner Müller, Harry Kupfer, Alfred Kirchner und Jürgen Flimm. Von 1990 bis 1995 war er zudem an der Staatsoper Hamburg tätig, an der er u.a. mit den Regisseuren Johannes Schaaf, Achim Freyer, Willy Decker, Ruth Berghaus und Peter Konwitschny arbeitete. 1995 bis 2003 arbeitete er als Künstlerischer Leiter der Beleuchtung an den Städtischen Bühnen Köln. Hier war er u.a. für das Licht zu Robert Carsens „Ring“-Inszenierung verantwortlich. Er gastierte u.a. in Berlin, Leipzig, Wien, Athen, Rom, Catania, Paris, Barcelona, Bilbao, Tokio, Rio de Janeiro, Amsterdam, St. Petersburg, Montpellier, Venedig, San Francisco, Kopenhagen und Salzburg. 2003 wurde er mit dem Deutschen Bühnenpreis OPUS geehrt. Eine enge Zusammenarbeit pflegt er mit dem Regisseur Guy Joosten - „Elektra“ (Strauss) in Barcelona, „La Wally“(Catalani) in St. Gallen, „Die Frau ohne Schatten“ (Strauss) und „Dialogues des Carmélites“ (Poulenc) an der Deutschen Oper am Rhein sowie zuletzt die Uraufführung von „Rumor“ (Jost) in Antwerpen. Für den Maggio musicale erarbeitet er mit Eike Gramss den „Rosenkavalier“ (Strauss) und in Genf mit Patrick Kinmonth „Samson und Dalila“ (Saint-Saëns).
 
Vorstellungen Manfred Voss
17.04.2014 Le nozze di Figaro
20.04.2014 Le nozze di Figaro
31.05.2014 Le nozze di Figaro
21.06.2014 Le nozze di Figaro
02.07.2014 Le nozze di Figaro