Roman Polisadov
Der Bassist Roman Polisadov studierte in Riga und Weimar. Seinem Debüt als Sparafucile in Verdis „Rigoletto“ 1994 folgte ein Engagement an die Lettische Nationaloper. Dort sang er u.a. Zaccaria (Verdi „Nabucco‘‘), Großinquisitor (Verdi „Don Carlo‘‘), Basilio (Rossini „Il barbiere di Seviglia‘‘) sowie Osmin (Mozart „die Entführung aus dem Serail‘‘). Gastspiele führten ihn an die Mailänder Scala (Komtur in Mozarts „Don Giovanni“), ans Bolschoi Theater Moskau, wo er Ramphis (Verdi „Aida“), Melisso (Händel „Alcina“) und Priester (Schostakowitsch, „Lady Macbeth von Mzensk“) sang. Letztere Partie gab er auch in Catania und Hong Kong. Beim Opernfestival im finnischen Savonlinna gastierte er als Alter Diener (Rubinstein „Demon“) und Tom (Verdi „Un ballo in maschera“), in Hong Kong als Offizier (Tschaikowsky „Eugen Onegin“), in Köln als Sarastro (Mozart „Die Zauberflöte“) und Ramfis, in Warschau als Monterone (Verdi „Rigoletto“), Gremin (Tschaikowsky „Eugen Onegin“) und Timur (Puccini „Turandot“). An der Deutsche Oper am Rhein war er als Bonzo (Puccini „Madama Butterfly“) und Komtur zu erleben, als Sarastro auch am Stadttheater St. Gallen in der Schweiz. 2002 war er erster Preisträger beim Musikfestival in Rhodos (Griechenland). Er besuchte mehre Meisterklassen (u.a. bei Irina Archipova, Pio Bonfanti, Jakko Ruhanen) und arbeitet mit Dirigenten wie Louis Langrée, Friedemann Layer, Will Humburg, Artur Jurkevich, Andris Nelsons u.a.