Julian Kumpusch
Der aus der Steiermark stammende Bariton Julian Kumpusch studierte Gesang an der Grazer Kunstuniversität bei Annemarie und Gerhard Zeller sowie Karl-Heinz Donauer. 2005 folgte sein Abschluss in der Studienrichtung Lied und Oratorium mit Auszeichnung. 2004 erhielt er das Bayreuth-Stipendium des Grazer Wagnerforums. Im selben Jahr gab er auch sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf als Antonio in „Vipern“ (Jost, UA). Von 2005 bis 2007 war Julian Kumpusch festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. Hier sang er u.a. Dr. Falke (Strauß „Die Fledermaus“), Fred (Porter „Kiss me, Kate“), Papageno (Mozart „Die Zauberflöte“) und Zar (Lortzing „Zar und Zimmermann“). Von 2007 bis 2010 folgte ein Engagement am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, wo er u.a. als Conte Almaviva (Mozart „Le nozze di Figaro“), Figaro (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Belcore (Donizetti „L’elisir d’amore“), Anthony (Sondheim „Sweeney Todd“), Avenant/Biest (Glass „La Belle et la Bête“) zu erleben war. Seit 2010 ist Julian Kumpusch freischaffend als Opern- und Konzertsänger tätig. Gastspiele führen ihn u.a. an die Staatsoper Hannover, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Graz, zu den Festivals Styriarte, Steirischer Herbst oder zum Kammermusikfestival Nürnberg. Auch als Oratorien- und Liedsänger ist er gefragt. An der Deutschen Oper am Rhein gastiert er als Leander in „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ (Lange).