Barbara Haveman
Die niederländische Sopranistin Barbara Haveman absolvierte ihr Gesangstudium in Maastricht sowie bei Carlo Bergonzi, Renata Scotto und Catherine Green. Die Preisträgerin diverser Gesangswettbewerbe gab ihr Bühnendebüt 1995 als Salud in „La vida breve“ (De Falla) am Staatstheater Oldenburg. Seitdem war sie an zahlreichen internationalen Bühnen u.a. als Violetta (Verdi „La traviata“), Amelia (Verdi „Simon Boccanegra“), Mimì (Puccini „La bohème“) sowie Giulietta (Offenbach „Les Contes d'Hoffmann“) zu hören. Janáčeks „Katja Kabanowa“, Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ und Salomé in Massenets „Hérodiade“ sang sie u.a. an der Opéra Royal de Wallonie Liège. Am Théâtre du Capitole Toulouse debütierte sie als Janáčeks „Jenufa“ und an der Opéra National du Rhin Straßburg als Gräfin Almaviva in „Le nozze di Figaro“ (Mozart). Dort verkörperte sie auch die Blanche in André Previns „A streetcar named desire“. Als Salomé in „Hérodiade“ debütierte Barbara Haveman 2003/04 mit großem Erfolg an der Wiener Staatsoper. In der folgenden Saison sang sie dort Puccinis „Manon Lescaut“. Als Elisabeth in Wagners „Tannhäuser“ gastierte sie zuletzt in Hamburg und Essen.
 
Vorstellungen Barbara Haveman