Daniel Hackenberg
Nach Beendigung seines Biologiestudiums sammelte Daniel Hackenberg erste Erfahrungen im Bereich Musiktheater an der Wiener Volksoper, der Wiener Staatsoper sowie der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg. Hier erhielt er im Jahr 2007 mit Claude Debussys Pelléas et Mélisande (Inszenierung: Christoph Nel) seine erste Regieassistenz. Seither arbeitet er mit namhaften Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Yannis Kokkos, Dmitri Tcherniakov, Immo Karaman und Stein Winge zusammen. Als Spielleiter lag der Schwerpunkt seiner Arbeit zuletzt auf den Werken des 20. Jahrhunderts. Neben den Neuproduktionen von Schönbergs Moses und Aron, Janáčeks Aus einem Totenhaus und Brittens Peter Grimes leitete er auch die Wiederaufnahmen von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk, Janáčeks Das schlaue Füchslein und Die Sache Makropulos sowie Mussorgskis Boris Godunow.
In diesem Jahr gehört Daniel Hackenberg zu den Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbands.
Mit der Inszenierung von Mike Svobodas "Der unglaubliche Spotz" stellt er sich dem Publikum in der Spielzeit 2009/10 erstmals als Regisseur vor.