Ralf Lange
Ralf Lange studierte an der Musikhochschule Frankfurt am Main Klavier und Dirigieren. Er absolvierte Meisterkurse bei Hans Graf und Prof. David Epstein. Bei projektbezogenen Assistenzen arbeitete er mit Dmitrij Kitajenko/hr-Sinfonieorchester Frankfurt am Main und Claudio Abbado/ Berliner Philharmoniker. Bereits während des Studiums wurde Lange an die Oper Frankfurt am Main engagiert, wo er als Solorepetitor und Musikalischer Assistent von GMD Sylvain Cambreling tätig war, so z. B. bei Wagners „Ring“-Zyklus und der Fernsehproduktion von Bergs „Wozzeck“. Es folgte ein Wechsel an das Theater Dortmund. Dort dirigierte er u.a. Opern Mozarts, Bizets, Tschaikowskys, Verdis und Puccinis sowie zahlreiche Werke des Operetten- und Ballettrepertoires. 2006 leitete Ralf Lange am Teatro Real Madrid Mozarts „Entführung aus dem Serail“. 2008 folgte sein Debüt am Nationaltheater Mannheim. 2008/09 dirigierte Ralf Lange erstmals an der Wiener Volksoper und wurde als Gastdirigent zum Orquestra Nacional do Porto eingeladen. Seit 2009 ist er als Kapellmeister und Assistent des GMD Axel Kober an der Deutschen Oper am Rhein tätig und dirigiert 2012/13 u.a. , „Dialogues des Carmélites“ (Poulenc), „Carmen“ (Bizet), „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“ (Mozart), sowie „Hänsel und Gretel“ (Humperdinck).