Christian Schmidt
Christian Schmidt stammt aus Coburg und studierte Bühnenbild am Mozarteum in Salzburg und an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Erich Wonder. Seine Tätigkeit als Bühnenbildner lies ihn mit namhaften Regisseuren wie z. B. Hans Neuenfels, Christof Loy und Andreas Homoki zusammenarbeiten. Mit Claus Guth verbindet ihn eine langjährige künstlerische Partnerschaft, gemeinsam erarbeiteten sie u. a. Uraufführungen von Werken Giorgio Battistellis, Chaya Czernowins, Johannes Maria Stauds und Peter Ruzickas bei der Münchener Biennale und an der Dresdner Semperoper. Außerdem gelangen erfolgreiche Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen (Glucks „Iphigenie en Tauride“, Mozart-Da Ponte-Zyklus), Wagners „Der fliegende Holländer“ in Bayreuth, in Dresden (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“), an der Bayerischen Staatsoper (Verdi „Luisa Miller“), in Frankfurt (Verdi „Un ballo in maschera“, Puccini „Il trittico“, Strauss „Daphne“) sowie in Zürich (Dukas’ „Ariane et Barbe-Bleue“, Strauss „Ariadne auf Naxos“, Wagner „Parsifal“). An der Wiener Staatsoper setzten beide Wagners „Tannhäuser“ in Szene, am Theater an der Wien Händels „Messiah“ und Monteverdis „Orfeo“, an der Mailänder Scala Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“. Christian Schmidt wurde in der Zeitschrift Opernwelt 2003 zum Bühnenbildner und 2005 zum Kostümbildner des Jahres gewählt. Für das Bühnenbild zu „Simon Boccanegra“ an der Hamburgischen Staatsoper erhielt er 2006 den Rolf-Mares-Preis. 2010/11 arbeitete er mit Christof Loy in Genf (Strauß „Die Fledermaus“) und Andreas Homoki in Berlin (Janáček „Das schlaue Füchslein).