Iulia Elena Surdu
Die rumänische Sopranistin Iulia Elena Surdu studierte am Conservatoire de Musique de Genève bei Maria Diaconu. Sie nahm an verschiedenen Meister- und Sommerkursen teil und gastierte 2006 beim Experimentalstudio für Barockmusik an der Bukarester Nationaloper. Ihr Operndebüt gab sie im September 2008 als Marguerite in Gounods „Faust“ in Ostrava. Am gleichen Opernhaus folgte das Rollendebüt als Magda in Puccinis „La rondine“. In der Saison 2008/09 hatte sie einen Gastvertrag am Opernhaus Ostrava. Iulia Elena Surdu konzertierte mehrfach in Bukarest und anderen europäischen Städten sowie in Israel und der Türkei. Sie gewann verschiedene Preise, darunter den ersten Preis beim Internationalen Wilhelm Stenhammer Musikwettbewerb in Norrkoping/Schweden. 2012 belegte sie den dritten Platz bei dem renommierten Internationalen Gesangswettbewerb im finnischen Savonlinna. Als Nérine in der französischen Barockoper „Les Paladins“ (Rameau) gab sie ihr Debüt an der Deutschen Oper am Rhein, der sie seit 2010/11 als Ensemblemitglied angehört. Hier war sie u.a. als Sœur Constance in „Dialogues des Carmélites“ (Poulenc), Musetta in „La Boheme“ (Puccini) und Clarine in „Platée“ (Rameau) zu erleben und überzeugte auch in der Titelpartie von Strawinskys „Nachtigall“. In der Spielzeit 2012/13 steht sie u.a. als Pamina (Mozart „Die Zauberflöte“), Zerlina (Mozart „Don Giovanni) und Gilda (Verdi „Rigoletto“) auf der Bühne.