James Bobby
In Oxford geboren, studierte James Bobby zunächst Musikwissenschaft an der Cambridge University. Sein Gesangsstudium absolvierte er bei Thomas Hemsley an der Guildhall School of Music and Drama. Danach war er Mitglied des Opernstudios der Opéra national du Rhin in Strasbourg. Seit August 2013 ist er Ensemblemitglied des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken. Von 2009 bis 2013 gehörte er dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg an und davor war er von 2006 bis 2009 am Oldenburgischen Staatstheater engagiert. Höhepunkte seiner Karriere waren der Mandarin (Puccini „Turandot“) am Royal Opera House Covent Garden 2001, Prior Walter in der deutschen Erstaufführung von Peter Eötvös’ „Angels in America“ 2005 in hamburg, die Bariton-Partie in der Uraufführung von Hèctor Parras Hypermusic Prologue „A projective opera in seven planes” am Centre Pompidou in Paris mit dem Orchester des Ensemble intercontemporain, 2010 Cortez in Wolfgang Rihms „Die Eroberung von Mexico“ in Saarbrücken und 2013 James Vane und Basil Hallward in der Uraufführung von Thomas Agerfeldt Olesens „The Picture of Dorian Gray“ an der Dänischen Nationaloper in Aarhus. An der Deutschen Oper am Rhein sang er 2009 Bruno in der Uraufführung von Jörg Widmanns revidierter Fassung seiner Oper „Das Gesicht im Spiegel“. Es folgten Marquis de la Force (Poulenc „Dialogues des Camélites“), Escamillo (Bizet „Carmen“), Alfio (Mascagni „Cavalleria rusticana“), Geisterbote (Strauss „Die Frau ohne Schatten“), die Titelpartie der Uraufführung „Mörder Kaspar Brand“ von Anno Schreier, Nick Shadow (Strawinsky „The Rake’s Progress“) u.a. Zu seinen letzten großen Erfolgen in Saarbrücken zählen Albert (Massenet „Werther“) und die Titelpartie in Verdis „Macbeth“.
 
Homepage: www.jamesbobby.com
 
Vorstellungen James Bobby
22.12.2014 Hänsel und Gretel