David Hermann
Der deutsch-französische Regisseur David Hermann studierte Regie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und war Assistent von Hans Neuenfels. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis des 2. Internationalen Regiewettbewerbs in Graz. Er inszenierte an der Oper Bonn, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Staatstheater Nürnberg, Luzerner Theater, Oldenburgischen Staatstheater, Theater Basel, Nationaltheater Mannheim, an der Semperoper Dresden und am Teatro Real in Madrid. Mit seiner Inszenierung von Mozarts „Ascanio in Alba“, einer Produktion des Nationaltheaters Mannheim, gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und mit „Sing für mich, Tod!“ bei der Ruhrtriennale 2009. Mit dem Ausstatter Christof Hetzer verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Am Theater Basel präsentierte das Team 2007 Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“. Im selben Jahr schlossen sie an der Oper Frankfurt mit „Il ritorno d’Ulisse in patria“ einen dreiteiligen Monteverdi-Zyklus ab. Zuletzt feierten beide mit Berlioz Opus magnum „Les Troyens“ am Staatstheater Karlsruhe und mit Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ an der Deutschen Oper Berlin Premiere. Weitere Arbeiten sind an der Oper Amsterdam, an De Vlaamse Oper in Antwerpen und an der Oper von Nancy geplant. An der Deutschen Oper am Rhein inszenierte David Hermann Verdis „Rigoletto“.
 
Vorstellungen David Hermann