Tatjana Gürbaca
Tatjana Gürbaca, mehrfach in der Zeitschrift Opernwelt für ihre Produktionen nominiert, studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und besuchte Meisterkurse u.a. bei Ruth Berghaus und Peter Konwitschny. Im Jahr 2000 gewann sie den Ring Award beim Internationalen Regiewettbewerb in Graz, woraufhin man ihr die Produktion von Puccinis „Turandot“ am Opernhaus Graz anvertraute. Es folgten Engagements an zahlreichen Theatern, darunter die Staatsoper Unter den Linden und Deutsche Oper Berlin, Wiener Volksoper, Oper Leipzig, die Theater in Luzern, Bern und Augsburg, das Festspielhaus Baden-Baden sowie das Haydn-Festival Eisenstadt. Zu Tatjana Gürbacas jüngsten Arbeiten zählen „Le nozze di Figaro“ (Mozart) in Novosibirsk, „Così fan tutte“ (Mozart) im Prinzregententheater München, „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti), „Werther“ und „Manon“ (Massenet) am Staatstheater Mainz und „Der fliegende Holländer“ (Wagner) an der Deutschen Oper Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Bühnenbildner Klaus Grünberg, mit dem sie „Turandot“ am Opernhaus Graz, Strawinskys „Mavra“ auf einem Lastwagen für die Berliner Staatsoper, „Dido and Aeneas“ am Festspielhaus Baden-Baden sowie die Uraufführung von Philippe Hersants „Der schwarze Mönch“ an der Oper Leipzig herausbrachte. Im Team mit Klaus Grünberg und der Kostümbildnerin Silke Willrett entstanden außerdem die Inszenierungen von Verdis „Rigoletto“ am Opernhaus Graz, Ligetis „Le Grand Macabre“ am Theater Bremen, Bizets „Carmen“ an der Oper Leipzig sowie Tschaikowskys „Mazeppa“ zur Eröffnung eines dreiteiligen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen in Kooperation mit dem Theater Bremen. Es folgten Tschaikowskys „Eugen Onegin“ (2009) am Theater Bremen sowie Smetanas „Verkaufte Braut“ (2010) und Sciarrinos „Macbeth“ (2011) am Staatstheater Mainz, wo sie 2011/12 als Operndirektorin tätig ist und Verdis „Un ballo in Maschera“ sowie Scarlattis „Il primo omicidio overo Cain“ inszenierte. 2012/13 folgen „Così fan tutte“ (Mozart) an der Oper Köln und „Macbeth“ (Verdi) am Staatstheater Mainz.