Axel Kober
Axel Kober ist seit 2009/10 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein, wo er seither mit einem breiten Repertoire entscheidende Akzente setzt: Er dirigierte Werke von Rameau, Mozart, Rossini, Verdi, Wagner, Bizet, Charpentier, Puccini, Lehár und Strauss sowie Opern des 20. und 21. Jahrhunderts wie Brittens „Peter Grimes“, Poulencs „Dialogues des Carmélites, Widmanns „Das Gesicht im Spiegel“ und die Uraufführung von Oehrings „SehnSuchtMEER“. Eine enge Verbindung besteht darüber hinaus zum Ballett am Rhein. In der Spielzeit 2014/15 leitet Axel Kober u.a. die Premieren „Ariadne auf Naxos“ (Strauss) und „Aida“ (Verdi), die Wiederaufnahmen von „Der fliegende Holländer“, „Der Rosenkavalier“ (Strauss) und „Il trittico“ (Puccini) sowie den Ballettabend b.17 mit Martin Schläpfers Choreographie „7“ zu Mahlers 7. Sinfonie, die er im April 2015 auch auf einem Gastspiel des Balletts am Rhein im Münchner Nationaltheater dirigiert. Sein Studium absolvierte Axel Kober an der Hochschule für Musik in Würzburg. 1994 kam er an das Staatstheater Schwerin, von 1998 bis 2003 arbeitete er am Theater Dortmund, zuletzt als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD. 2003 wechselte er an das Nationaltheater Mannheim, wo er 2005/06 zum stellvertretenden GMD und ein Jahr später zum kommissarischen GMD ernannt wurde. 2007 wurde Axel Kober Musikdirektor und an der Seite von Riccardo Chailly musikalischer Leiter der Oper Leipzig, wo er u.a. mit Janáčeks „Jenufa“, einer Schönberg-Trilogie sowie Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Tristan und Isolde“ Aufsehen erregte. Auf sein Debüt 2007 beim Großen Konzert des Gewandhausorchesters folgten jährliche Wiedereinladungen. Gastspiele führten Axel Kober außerdem an die Königliche Oper Kopenhagen, an die Volksoper Wien und ans Theater Basel. In Hamburg gastierte er beim NDR Sinfonieorchester und an der Staatsoper, wo er zuletzt mit Bizets „Carmen“ zu erleben war. Nach seinem Debüt an der Deutschen Oper Berlin 2009 mit Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ dirigierte er dort auch „Parsifal“ und „Tannhäuser“, 2016 folgt „Lohengrin“. Im Frühjahr 2015 war er mit „Tristan und Isolde“ an der Opéra du Rhin Strasbourg zu erleben. Ein besonderer Höhepunkt war das Debüt mit „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen 2013, mit dem er auch die Festspiele 2014 eröffnete. 2015 dirigiert er in Bayreuth den „Fliegenden Holländer“. Neben seinen vielfältigen Aufgaben an der Deutschen Oper am Rhein folgen für Axel Kober 2015/16 Sinfoniekonzerte mit den Düsseldorfer Symphonikern, Duisburger Philharmonikern und dem Brucknerorchester Linz, der „Fliegende Holländer“ am Opernhaus Zürich sowie seine Debüts an der Semperoper Dresden und Wiener Staatsoper.
 
Vorstellungen Axel Kober
26.04.2015 Ariadne auf Naxos
28.04.2015 Ariadne auf Naxos
29.04.2015 Il trittico
03.05.2015 Ariadne auf Naxos
07.05.2015 Il trittico
09.05.2015 Ariadne auf Naxos
14.05.2015 Ariadne auf Naxos
16.05.2015 Die Zauberflöte
17.05.2015 Der Rosenkavalier
22.05.2015 Aida
24.05.2015 Der Rosenkavalier
04.06.2015 Der Rosenkavalier
05.06.2015 Die Zauberflöte
07.06.2015 Der Rosenkavalier
27.06.2015 Le nozze di Figaro