Georg Fritzsch
Georg Fritzsch studierte zunächst Violoncello in Dresden. Es folgte ein Engagement als Solocellist beim Philharmonischen Orchester Gera, parallel dazu begann er sein Dirigierstudium in Dresden und Leipzig. 1991 war Fritzsch Preisträger des Deutschen Dirigentenforums in Halle, 1993 erhielt er das Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung. Zwischen 1996 und 1998 arbeitete er als ständiger Gastdirigent in Gera, Gotha-Suhl und Halle. 1998 bis 2003 war er GMD des Philharmonischen Orchesters Südwestfalen sowie des Theaters Hagen. Seit 2003/04 ist Georg Fritzsch GMD der Landeshauptstadt Kiel. Zudem ist er seit Sommer 2009 für zwei Jahre als Chefdirigent des Tiroler Symphonie Orchesters nach Innsbruck berufen. In den letzten Jahren gastierte er u.a. in der Schweiz, den Niederlanden, Tschechien, Taiwan, Italien, Israel, den USA, Südafrika, Estland und in der Türkei. Er stand am Pult so renommierter Orchester wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Gürzenich Orchesters Köln, der Düsseldorfer Symphoniker, der Staatskapelle Weimar, der Hamburger wie auch der Münchner Symphoniker. Neben diversen CD- und Rundfunkproduktionen ist ein Live-Mitschnitt der Uraufführung von Cristóbal Halffters „Lázaro“ am Opernhaus Kiel auf DVD aufgezeichnet worden. Von 1999 bis 2003 hatte Fritzsch eine Professur für Dirigieren an der Musikhochschule Tilburg inne und leitet seit 2003 jährlich einen Dirigierkurs des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats.