Silke Willrett
Silke Willrett studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose und Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seit 2003 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin. Für Tatjana Gürbaca schuf sie die Kostüme zu Inszenierungen an der Deutschen Oper Berlin, Oper Graz, dem Theater Bremen, Staatstheater Mainz und der Vlaamse Opera Antwerpen. Mit Andrea Breth arbeitete sie bei den Salzburger Festspielen 2007 (Tschaikowsky „Eugen Onegin“), mit Christof Nel u.a. an der Staatsoper Stuttgart (Hartmann „Simplicius Simplicissimus“), Schauspiel Frankfurt (Euripides „Bakchen“) und der Deutschen Oper am Rhein (Schönberg „Moses und Aron“). An der Staatsoper Stuttgart realisierte sie mit Sergio Morabito das Projekt „Wunderzeichen“ von Marc André. Im Team mit dem Bühnenbildner Marc Weeger wurde sie 2004 und 2007 von der Zeitschrift „Deutsche Bühne“ als beste Bühnen- und Kostümbildnerin nominiert. Neben ihrer Theaterarbeit ist Silke Willrett auch für den Film tätig. „Das Maß der Dinge“ (Regie: Sven Bohse) wurde 2005 für den First Steps Award und 2006 für den Studenten-Oscar der Academy of Motion Pictures Arts and Science, Los Angeles nominiert.