Simeon Esper
Simeon Esper wurde in den USA geboren. Nach seinem Studium sang er u.a. beim Wexford Opera Festival in Irland und gastierte als Tanzmeister (Strauss „Ariadne auf Naxos“) an der Semperoper Dresden sowie als Schapkin (Janáček „Aus einem Totenhaus“) an der Oper Bonn. 2004 kam er ans Theater Bielefeld und sang hier u.a. David (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“) und Valzacchi (Strauss „Der Rosenkavalier“). Sein Repertoire umfasst außerdem Partien wie Pedrillo (Mozart „Die Entführung aus dem Serail“), Jaquino (Beethoven „Fidelio“) und Oronte (Händel „Alcina“). Im Herbst 2008 gastierte er am Théâtre des Champs-Élysées in Paris in „Die sieben Todsünden“ und „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Kurt Weill und debütierte als Mr. Upfold (Britten „Albert Herring“) an der Opéra Comique in Paris, wo er in der Saison 2009/10 auch sein Debüt als „Laerte“ (Thomas „Mignon“) gab. Weitere Gastengagements führten ihn an die Seattle Opera und an die Semperoper Dresden, wo er als Grigori (Mussorgsky „Boris Godunow“) zu erleben war. Seit 2009/10 gehörte Simeon Esper zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, bevor er 2011 an die Semperoper wechselte. 2011/12 wird er nunmehr als Gast für Pedrillo und Der Bucklige (Strauss „Die Frau ohne Schatten“) an die Deutsche Oper am Rhein zurückkehren.