Martina Jochem
Martina Jochem arbeitet seit 1995 mit Regisseuren und Darstellern im Bereich Oper und Schauspiel zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entwickelte sie die Methode der Szenischen Analyse. Durch die Untersuchung verschiedener szenischer Ebenen– literarischer und musikalischer Text, Autor und Komponist, Werkgeschichte, Produktionsprozess – und deren Verknüpfung entstehen Hypothesen für Konzeption und Inszenierungsarbeit. In ihrer Praxis als selbständige Supervisorin bietet sie Einzelcoaching an, berät Gruppen und Organisationen und betreut künstlerische Projekte. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision. Mit Christof Nel erarbeitete sie u.a. Webers „Freischütz“ (Berlin), Mozarts „Idomeneo“ (Köln), Kagels „TheaterKonzert“ (Ruhrtriennale), Mozarts „La clemenza di Tito“ und Schönbergs „Moses und Aron“ (Düsseldorf), außerdem an der Oper Frankfurt Strauss‘ „Salome“ und „Die Frau ohne Schatten“, Wagners „Tristan und Isolde“, „Parsifal“ und Euripides‘ „Bakchen“ (schauspielfrankfurt) sowie an der Bayerischen Staatsoper München Verdis „Aida“.