Corby Welch
Der amerikanische Tenor Corby Welch studierte zunächst an der University of Minnesota und später in Mannheim. Es folgten Engagements an die Hamburgische Staatsoper, wo er u.a. in Henzes „We come to the river“ und Monteverdis „L’ incoronazione di Poppea“ mitwirkte. Weitere Verpflichtungen folgten in Essen, Braunschweig, Athen und bei den Ludwigsburger Festspielen. Bei den Schwetzinger Festspielen debütierte er 2004 als Telemaco (Alessandro Scarlatti). Corby Welch gehört seit 2003 zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein. Hier sang er u.a. Mozart-Partien wie Belmonte („Die Entführung aus dem Serail“), Don Ottavio („Don Giovanni“), Belfiore („La finta giardiniera“) und Titus, des Weiteren den Prinzen (Prokofjew „L’ amour des trois oranges“), Lysander (Britten „A Midsummer Night’s Dream“) und die Titelpartie in Scarlattis „Telemaco“. Zuletzt war er hier auch in Brittens „The Turn of the Screw“ sowie als Kaiser (Strauss „Die Frau ohne Schatten“) und Chevalier (Poulenc „Dialogues des Carmélites“) zu erleben. 2011 debütierte Welch als Siegmund (Wagner „Die Walküre“) in Weimar und sang diese Partie auch an der Deutschen Oper am Rhein. Hier erwarteten ihn 2013/14 zwei große Debüts als Peter Grimes (Britten) und Lohengrin (Wagner). Im März 2013 debütierte er zudem als Loge (Wagner „Das Rheingold“) in Genf. 2014/15 wird er wieder als Lohengrin und Erik sowie als Bacchus (Strauss „Ariadne auf Naxos) zu erleben sein.
 
Vorstellungen Corby Welch
14.05.2015 Lohengrin