Markus Marquardt
Markus Marquardt wurde in Düsseldorf geboren und studierte an der Robert-Schumann-Musikhochschule bei Prof Werner Lechte. Er sammelte erste Bühnenerfahrungen als Gralsritter in Wagners „Parsifal“ unter Sir Simon Rattle in Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen als Alter Diener in „Elektra“ von Strauss unter Lorin Maazel. Von 1996 bis 2000 war er an der Staatsoper Stuttgart engagiert, seit 2000 ist er Ensemblemitglied an der Dresdner Semperoper, wo er sich mit Mozart-Partien wie Leporello („Don Giovanni“), Figaro und Papageno („Die Zauberflöte“), als Sharpless (Puccini „Madama Butterfly“), Orest (Strauss „Elektra“) und als Verdis Rigoletto profilieren konnte. Gastspiele führten ihn an die Staatsoper Hamburg und die Scala di Milano (Doktor in Bergs „Wozzeck“), zu den Bregenzer Festspielen (Colline in Puccinis „La Bohème“ und Ferrando in Verdis „Il trovatore“), an die Bayerische Staatsoper München (Polypheme in Händels „Acis und Galatea“, Harasta in Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ und Kothner in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“) sowie an die Deutsche Oper Berlin (Figaro in Mozarts „Le nozze di Figaro“). Mehrfach trat Markus Marquardt bereits an der Staatsoper Wien auf, u.a. als Cardillac (Hindemith), Don Fernando (Beethoven „Fidelio“), Jochanaan (Strauss „Salome“) und Amonasro (Verdi „Aida“). Im Januar 2013 übernahm er die Titelpartie in einer Neuproduktion von Verdis „Nabucco“ an der Oper Leipzig, wo er auch Wotan (Wagner „Die Walküre“) sang. In Stuttgart war er als Wanderer (Wagner „Siegfried“) und in der Titelpartie von Wagners „Der fliegende Holländer“ zu erleben, die er 2013 erstmals auch an der Semperoper sang. Nach seinem erfolgreichen Jochanaan (Strauss „Salome“) war er an der Deutschen Oper am Rhein 2010/11 als Gianni Schicchi (Puccini „Il trittico“) und Redburn (Britten „Billy Budd“) zu erleben und 2014/15 als Holländer zurück.
 
Vorstellungen Markus Marquardt
02.11.2014 Der fliegende Holländer