Gun-Brit Barkmin
Gun-Brit Barkmin studierte in Rostock und Dresden und nahm Meisterkurse bei Peter Konwitschny, Daniel Helfgot, Hartmut Haenchen, Carlo Bergonzi und Elisabeth Schwarzkopf. Sie begann ihre Bühnenlaufbahn 1998 am Stadttheater Freiberg. 2000 debütierte sie als Mimi in Puccinis „La Bohème“ an der Komischen Oper Berlin und wurde dort Ensemblemitglied. Seit 2002 zählt sie zu den ständigen Gästen des Hauses. Sie sang hier u.a. Amelia in Reimanns „Bernarda Albas Haus“, die Gouvernante in Brittens „The Turn of the Screw“, Sylvia Varescu (Kálmán „Csárdásfürstin“), Ghita (Zemlinsky „Der Zwerg“), Alice Ford (Verdi „Falstaff“), die Titelrolle in Janáčeks „Jenufa“, Rosalinde (Strauß „Die Fledermaus“) und Marie (Berg „Wozzeck“), die sie 2005 auch an der Welsh National Opera sang. 2006 folgte ihr USA-Debut an der Seattle Opera mit Mimi. In Lyon und beim Edinburgh Festival gastierte sie als Anna (Brecht/Weill „Die sieben Todsünden“), desgleichen in Neuseeland, Rio de Janeiro und Campos de Jordao. In Prag war sie als Emilia Marty (Janáček „Věc Makropulos“), als Salome (Strauss) in Saarbrücken zu erleben. Mit dieser Partie ist sie demnächst am Opernhaus Zürich. In Leipzig erwartet sie ihr Rollendebüt als Elsa in Wagners „Lohengrin“.