Sabine Hogrefe
Sabine Hogrefe wurde in Lübeck geboren und studierte an der Musikhochschule Detmold, wo sie 1991 mit Diplom abschloss. Schon während des Studiums bekam sie ihr erstes Gastengagement als erster Zeitungsjunge in der Uraufführung der Oper „Graf Mirabeau“ (Siegfried Matthus) am Aalto-Theater in Essen. Es folgten Gastauftritte am Staatstheater Schwerin als Mimi (Puccini „La bohème“ ), Marie (Smetana „Die verkaufte Braut“), Micaëla (Bizet „Carmen“) und Pamina (Mozart „Die Zauberflöte“).
Von 1994 bis1996 erweiterte sie ihr Repertoire durch ein festes Engagement am Staatstheater am Gärtnerplatz in München um Rollen in „Der Freischütz“ (Weber), „Eugen Onegin“ (Tschaikowsky) und Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“.
1997 bis 2003 war Sabine Hogrefe Ensemblemitglied des Stadttheaters Freiburg. Hier sang sie die Fata Morgana in Prokofjews „Liebe zu den drei Orangen“, Desdemona (Verdi „Otello“), Alice (Verdi „Falstaff“), Margarethe (Gounod „Faust“), Tosca (Puccini), Katja (Janáček „Katja Kabanova“) und viele andere.
Für ihre Darbietung der Aida bei den Bad Hersfelder Festspielen 2000 wurde sie mit dem Opernpreis ausgezeichnet. Nach Engagements in Stuttgart und Mannheim, arbeitete sie als freischaffende Künstlerin und wirkte an der deutschen Erstaufführung von „Der Prozess“ (Gottfried von Einem) in Kiel mit und sang Senta (Wagner „Der fliegende Holländer“) und Leonore (Beethoven „Fidelio“) in Mannheim, die Agathe (Weber „Der Freischütz“) in Bremen sowie „Isoldes Liebestod“ konzertant in Prag. Weitere Partien übernahm sie in „Pariser Leben“ (Offenbach), „La forza del destino“ (Verdi), „Die lustige Witwe“ (Lehár) und „Tristan und Isolde“ (Wagner).
In der Spielzeit 2007/08 wurde Frau Hogrefe als Jeanne (Penderecki „Teufel von Loudun“) und Brünnhilde (Wagner „Die Walküre“) am Stadttheater Freiburg engagiert. In der Saison 2009/10 gastiert sie an der Deutschen Oper am Rhein als Gertrud in „Hänsel und Gretel“(Humperdinck).