Markus Müller
Über 22 Jahre gehörte der Tenor Markus Müller zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, an der er über 70 Partien verkörperte. Zuletzt war er u.a. als Nathanael/Spalanzani in Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann und in Richard Strauss‘ „Salome“ zu erleben. Nach langer schwerer Krankheit verstarb der 1953 im oberschwäbischen Bad Saulgau geborene Tenor Markus Müller am 28. April 2013 in Mönchengladbach.

Bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Stuttgart sang er von 1977 bis 1987 in Helmuth Rillings Gächinger Kantorei. Er war Mitglied der Neuen Vocalsolisten Stuttgart sowie des Theaters Dortmund bevor er zur Spielzeit 1991/92 ins Ensemble der Deutschen Oper am Rhein wechselte, wo er u.a. als Tamino (Mozart „Die Zauberflöte“), Belmonte (Mozart „Die Entführung aus dem Serail“), Alfred (Strauß „Die Fledermaus“), Wenzel (Smetana „Die verkaufte Braut“) oder Orpheus (Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“) zu sehen war. Gastengagements führten Markus Müller an zahlreiche Bühnen, von denen besonders seine Auftritte als Almaviva in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ und als Belmonte an der Semperoper Dresden sowie seine Interpretation des Barnabas in Reimanns „Das Schloss“ an der Deutschen Oper Berlin in Erinnerung bleiben. Neben einer regen Konzerttätigkeit mit einem Repertoire von Monteverdi bis hin zur Neuen Musik bestritt er Auftritte im Fernsehen und beim Rundfunk.