Jeanne Piland
Seit vielen Jahren steht die Mezzosopranistin Jeanne Piland mit großem Erfolg auf allen wichtigen Opernbühnen der Welt. Nachdem sie zunächst vor allem mit Mozart-Partien wie Cherubino, Dorabella, Sesto und Idamante sowie den Hosenrollen bei Richard Strauss (Komponist und Octavian) begeisterte, erweiterte sie seit Ende der 1990er Jahre ihr Repertoire zum dramatischen Fach mit Partien wie Sieglinde und Fricka (Wagner „Die Walküre“), Eboli (Verdi „Don Carlos“), Santuzza (Mascagni „Cavalleria rusticana“), Brangäne (Wagner „Tristan und Isolde“), Giulietta (Offenbach „Hoffmanns Erzählungen“), Adalgisa (Bellini „Norma“) und Sara (Donizetti „Roberto Devereux“). Ein weiterer Schwerpunkt ihres Schaffens ist das französische Repertoire wie z. B. Marguerite, Charlotte, Melisande und Carmen. Nach einem ersten Engagement an der New York City Opera engagierte Grischa Barfuss Jeanne Piland an die Deutsche Oper am Rhein. Es folgten zahlreiche Engagements an den Opernhäusern in Hamburg, München, Berlin, Dresden, Wien, Zürich, Monte Carlo, Nizza, Paris, Amsterdam, Mailand, London, Vancouver, Houston, Los Angeles, Washington DC und Miami. Im Jahr 2000 kehrte Jeanne Piland in das Ensemble der Deutschen Oper am Rhein zurück. 2003 wurde ihr der Titel Kammersängerin verliehen. 2011/12 ist sie als Mère Marie in „Dialogues des Carmélites“ (Poulenc) und als Santuzza (Mascagni „Cavalleria rusticana“) zu erleben.
 
Homepage: www.jeanne-piland.de