Nassrin Azarmi
Nassrin Azarmi studierte zunächst Klavier, dann Gesang am Konservatorium in Teheran und an der Musikakademie in Wien. Nach einem Engagement in Linz wurde sie 1971 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. Hier sang sie u.a. Partien wie Zerlina (Mozart „Don Giovanni“), Norina (Donizetti „Don Pasquale“), Gilda (Verdi „Rigoletto“) sowie die Aminta (Strauss „Die schweigsame Frau“), eine Rolle, die sie auch in Paris verkörperte. Zahlreiche Gastspiele führten Nassrin Azarmi an verschiedene Opernhäuser weltweit, etwa nach Paris, Chicago, San Francisco und an die Opéra Lyon, wo sie u.a. die Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ sang. Auch bei den Salzburger Festspielen war die Künstlerin zu erleben. An der Deutschen Oper am Rhein war sie zuletzt u.a. als Hebuka (Berlioz „Die Trojaner“), Larina (Tschaikowsky „Eugen Onegin“), La balayeuse (Charpentier „Louise“) sowie in den Janáček-Opern „Das schlaue Füchslein“, „Aus einem Totenhaus“ und „Die Sache Makropulos“ und als Mother Goose (Strawinsky „The Rake’s Progress“) zu erleben.