Profil

Anett Fritsch

Anett Fritsch studierte in Leipzig und wird zurzeit von Carol Vaness künstlerisch betreut. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie Despina in Mozarts „Così fan tutte“ sowie Adina in „L’elisir d’amore“ von Donizetti sang. Es folgten Verpflichtungen in Leipzig, Bielefeld und bei den Festspielen in Erl. Seit 2009/10 gehört Anett Fritsch dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein an und überzeugte hier zunächst in „Das Gesicht im Spiegel“ (Widmann). Es folgten die Mozart-Partien Konstanze, Pamina und Susanna sowie u.a. Blanche (Poulenc „Dialogues des Carmélites“), Musetta (Puccini „La Bohème“), Marie (Donizetti „La Fille du Régiment“) und Anne Trulove (Strawinsky „The Rake’s Progress“). 2011 gab sie ihr Glyndebourne-Debüt als Almirena (Händel „Rinaldo“) und gastierte am Teatro Real in Madrid. 2012 sang sie Merione (Gluck „Telemaco“) unter der Leitung von René Jacobs am Theater an der Wien. Mit Jacobs folgte 2013 Cherubino in „Le nozze di Figaro“ in Lyon, Paris und Barcelona. Einen triumphalen Erfolg feierte sie als Fiordiligi in Michael Hanekes auch auf DVD aufgezeichneter „Così fan tutte“-Inszenierung in Madrid, Brüssel und Wien. 2014 debütierte sie als Susanna an der Bayerischen Staatsoper sowie als Donna Elvira in Sven-Eric Bechtolfs Neuinszenierung des „Don Giovanni“ (Mozart) bei den Salzburger Festspielen, wo sie 2015 für ihre Interpretation der Gräfin Almaviva (Mozart „Le nozze di Figaro“) ebenfalls gefeiert wurde. Im Opernhaus Düsseldorf begeisterte sie 2014/15 als Adina und Pamina – Partien, in denen sie auch 2015/16 wieder zu erleben sein wird, nachdem sie die Spielzeit mit ihrem Rollendebüt als Zdenka in Strauss‘ „Arabella“ eröffnet. Gastengagements führen Anett Fritsch in dieser Spielzeit außerdem an das Theater an der Wien, De Nationale Opera Amsterdam, das Théâtre du Capitole Toulouse sowie an die Bayerische Staatsoper München.

Homepage

www.anettfritsch.com