Deutsche Oper am Rhein

Chor der Deutschen Oper am Rhein

Opernchor der Deutschen Oper am Rhein | (c) Sascha Kreklau
VIELSTIMMIG UND VIELGESTALTIG

Wir wissen nicht, was Giuseppe Verdi gefordert hatte, als er sich 1871 bei Giulio Ricordi erkundigte, ob für die Mailänder Aufführung seiner Oper „Aida“ die Choristen in der von ihm angegebenen Art verpflichtet worden seien. Aber wir dürfen sicher sein, dass der Chor der Deutschen Oper am Rhein diesen Anforderungen heute um einiges mehr gerecht wird. Die 65 Berufssängerinnen und -sänger, die aus zwölf verschiedenen Nationen stammen, können alle Fächer und Stile von Oper, Operette und Musical bedienen. Unter der Leitung ihrer Chordirektoren Gerhard Michalski und Christoph Kurig pflegen sie ein breites Repertoire, das in seiner musikalischen Stilvielfalt von Barock-Opern über klassisches und romantisches Repertoire, von Händel und Mozart über Wagner, Puccini und Verdi bis hin zu den Komponisten des 20. Jahrhunderts und unserer Zeit reicht. Damit verbunden ist ein immenses Arbeitspensum, bestehend aus den Vorstellungen auf den beiden Bühnen der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg sowie der dafür erforderlichen musikalischen und szenischen Proben.

Nach „Death in Venice“, dem Abschluss der vierteiligen Benjamin-Britten Reihe der Deutschen Oper am Rhein, startet der Chor mit der Düsseldorfer Premiere der als Multimediawunder gefeierten Neuproduktion von Mozarts „Die Zauberflöte“ in die neue Saison 2014/15. Es folgt mit „Die Zirkusprinzessin“ eine Kálmán-Operette, in der Charme, Schwung und tänzerische Beweglichkeit gefordert sind. Von hier zu Verdis berühmter Repräsentationsoper „Aida“ ist es ein großer stilistischer Sprung, der in nur wenigen Wochen bewältigt werden muss: Den Triumphmarsch oder die stimmungsvollen Priesterchöre hat vermutlich jeder Opernfreund schon im Ohr. Weniger bekannt dürfte dagegen Sergej Prokofjews grandiose Schaueroper „Der feurige Engel“ sein, worin der Chor für eine aufgeladene Inquisitionsstimmung zu sorgen hat. Weitaus ungefährlicher sind die Abenteuer in der Uraufführung von „Ronja Räubertochter“ in der Vertonung von Jörn Arnecke. Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Chor auch aktionsreich an den Kinderopern beteiligt, womit die Deutsche Oper am Rhein in jeder Spielzeit mehrere Tausend junge Zuschauer begeistert.

Insgesamt sind es 20 Werke, die bis zum Sommer 2015 neu einstudiert bzw. wieder „aufpoliert“ werden müssen. Wie in jeder Saison gibt es nur wenige Opernabende, an denen der Chor der Deutschen Oper am Rhein nicht beteiligt ist. Das ist gute und langbewährte Tradition.


Chordirektor Gerhard Michalski
Stellvertretender Chordirektor Christoph Kurig
Assistentin der Chordirektion Dagmar Thelen

1. Sopran Geesche Bauer, Stephanie Blenskens, Astrid Daun, Sandra Michaela Diehl, Chieko Higashi, Silke Hillebrecht, Simone Klostermann, Ulrike Mertens, Martina Ramin, Petra Schulteis

2. Sopran Victoria Demkina, Helena Günther, Birte Hopstein, Diana Klee, Ruth Mauderer, Silvia Mauer, Marianne Tillmanns, Izabella Turhan

1. Alt Sibylle Eichhorn, Angela Froemer, Claudia Hildebrand, Marianne Mann, Barbara Olschner, Cornelia-Maria Orendi, Sylwia Rave, Ming Yu

2. Alt Elisabeth Adrian, Susanne Hofmann-Babinetz, Edith Krupp, Manuela Kunze, Franziska Orendi, Britta Strege, Franziska Walter, N.N.

1. Tenor Shin-Deock Kang, Volker Kiefer, Dong Hoon Kim, Bo-Hyeon Mun, Dae-Il Park, Luis Fernando Piedra, Andreas Schönberg, Primož Vidovič, Leszek Woziwoda, Zheng Xu

2. Tenor Grzegorz Ciorga, Cesar Dima, Ingmar Klusmann, Eduardo Koch-Buttelli, Mamuka Manjgaladze, Roland Steingießer, Ömer Temizel, Klaus Walter

1. Bass Thomas Boldt, Gerd Büker, Dong-In Choi, Manfred Klee, Elimar Köster, Franz-Martin Preihs, Karl Thomas Schneider

2.Bass Clemens Begritsch, Jwa-Kyeom Kim, Thomas Ulrich Lässig, Volker Philippi, Ortwin Rave, Runwalt Salzer, Romualdas Urbonas

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