Opernhaus Düsseldorf

Geschichte

Zuschauerraum im Opernhaus Düsseldorf | (c) Hans Jörg MIchel

1873


Baubeginn des Stadttheaters in Düsseldorf nach Plänen des Architekten Ernst Giese (1832-1903).

29. November 1875


Eröffnung des erst halbfertigen Hauses, die Kosten sind auf das Doppelte der veranschlagten Summe gestiegen. Die Stadt Düsseldorf war Eigentümer des Gebäudes und verpachtete es samt seiner technischen Einrichtungen an private Unternehmer.

1887


Beginn einer ersten Theaterehe Düsseldorf Duisburg.

1891


Inbetriebnahme einer elektrischen Beleuchtungsanlage. Die Bühne war 15,70 m tief und 22,50 m breit, es gab keine Seitenbühnen, stattdessen waren dort Damen- und Herrengarderoben untergebracht. Der Zuschauerraum fasste in Parkett, 2 Rängen und einer Galerie 1260 Sitz- und 90 Stehplätze.

1920


Theaterehe wird wieder aufgelöst.

1921


Die Stadt Düsseldorf übernimmt das Theater in „eigener Regie".

1925


Das Stadttheater wird in „Opernhaus" umgetauft - als Abgrenzung zum neu entstandenen Operettenhaus.

28. Januar und 3. November 1943


Der Zuschauerraum des Opernhauses wird durch Bomben zerstört. Im 2. Weltkrieg war von der Reichstheaterkammer die Weisung ausgegeben worden, unter allen Umständen den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Also wurde das Opernhaus eiligst wiederaufgebaut und am 1.5. 1944 mit „Fidelio" wiedereröffnet. Nun gab es 1000 Plätze.

1. September 1944


Schließung aller Theater.

9. Oktober 1945


„Tosca" als erste „reguläre" Opernvorstellung nach dem Krieg. In der Folgezeit diente das Opernhaus auch dem Schauspiel als Spielstätte: Unter Gustav Gründgens, der die Leitung der Düsseldorfer Theater übernommen hatte, wurden z. B. „König Ödipus" (Regie Gründgens) oder auch die „Hochzeit des Figaro" gegeben.

1954


Es begannen umfangreiche Umbauarbeiten, die die hastigen Reparaturen der Kriegszeiten korrigieren und das unzufriedenstellende Erscheinungsbild des Zuschauerraums verbessern sollten.

1955


Bildung der Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg unter dem Namen „Deutsche Oper am Rhein", 1. Generalintendant: Dr. Hermann Juch

22. April 1956


Eröffnung des renovierten Opernhauses mit „Fidelio", bei 1342 Plätzen.

29. September 1956


Eröffnung der 1. Spielzeit der Deutschen Oper am Rhein unter Dr. Hermann Juch mit „Elektra" in Düsseldorf, 30. September „Falstaff" in Duisburg

1964


Beginn Generalintendanz Grischa Barfuss (bis 85/86).

1986


Beginn Generalintendanz Kurt Horres (bis 95/96).

1996


Beginn Generalintendanz Tobias Richter

Ab Sommer/Herbst 2009


Beginn Generalintendanz Christoph Meyer

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