Profil

Düsseldorfer Symphoniker

Mit den Düsseldorfer Symphonikern, die in der Tonhalle und der Deutschen Oper am Rhein zuhause sind, beheimatet Düsseldorf Deutschlands zweitältestes städtisches Orchester. Seine Traditionen reichen bis weit in die Barockzeit zurück, als mit dem kunstsinnigen Kurfürsten Johann Wilhelm auch eine feine Kapelle den Hof zierte. Mit dem Aufschwung bürgerlicher Kultur im 19. Jahrhundert gelang es erneut, bedeutende Künstler an den Rhein zu holen. Zu den ersten Musikdirektoren gehörten Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. Und auch im 20. Jahrhundert spielten die Symphoniker international: Künstler wie Edwin Fischer, Elly Ney, Vladimir Horowitz, Richard Strauss und Jascha Horenstein arbeiteten hier. Nach 1945 zählten u.a. Heinrich Hollreiser, Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos, Willem van Otterloo, Bernhard Klee, John Fiore und zuletzt Andrey Boreyko zu den Chefdirigenten. Seit der Spielzeit 2015/16 ist der Ungar Adam Fischer Erster Konzertdirigent und Künstlerischer Berater der Tonhalle. Als Principal Guest Conductor wurde der junge Franzose Alexandre Bloch berufen. Renommierte Gastdirigenten und Solisten wie u.a. Sir Neville Marriner, Sir Roger Norrington, Christoph Eschenbach, Tzimon Barto oder Frank Peter Zimmermann runden das Profil des Orchesters ab, das mit Konzertreisen durch Europa, Russland, China und Japan immer wieder auch den Ruf Düsseldorfs als Kulturstadt in die Welt trägt.