(c) Gert Weigelt
b.20
DEEP FIELD (Uraufführung) / Adriana Hölszky & Martin Schläpfer
Premiere
Dauer b.20: ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause
Termine
Opernhaus Düsseldorf
Mai 2014
Fr  |  23.05.  | 19:30  Abo. 21 Online Tickets: 17,10 - 81,50 €
Sa  |  24.05.  | 19:30  Abo. 30+40 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Do  |  29.05.  | 18:30  Abo. 50 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Juni 2014
So  |  01.06.  | 18:30  Abo. 7 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Sa  |  07.06.  | 19:30  Abo. 3 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Mo  |  09.06.  | 18:30  Abo. 1 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
So  |  15.06.  | 18:30  Abo. 20 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Do  |  19.06.  | 18:30  Abo. 15 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €

Dauer b.20: ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause
DEEP FIELD (Uraufführung)
Adriana Hölszky & Martin Schläpfer
„DEEP FIELD“ – ein unendlicher Assoziationsraum, der uns ebenso mit territorialen Schlachtfeldern konfrontiert wie in die grenzenlosen Weiten des Universums entführt. „Die großen Dramen der Menschen, die Machtkämpfe und Geschichten von Leben und Sterben, Illusionslosigkeit und Traurigkeit pulverisieren sich schließlich im Universum, Worte verschwinden, es bleibt der Klang, das Geräusch, das Geheimnis …“ (Adriana Hölszky).

Seit vielen Jahren wünschte sich Martin Schläpfer für einen Tanzabend eine intensive Zusammenarbeit mit einem zeitgenössischen Komponisten. Wie George Balanchine, der u.a. mit Igor Strawinsky oder Paul Hindemith arbeitete, schwebt ihm eine „stärkere Verknotung der beiden Künste vor“, denn – so Martin Schläpfer – „nicht nur das Performative darf gestärkt werden, sondern auch die Ballettkunst braucht Musik und umgekehrt“. In Adriana Hölszky hat er nun nicht nur eine Partnerin für ein solches Projekt gefunden, sondern in gewisser Weise auch eine „Seelenverwandte“, sind doch ihre Kompositionen – ähnlich wie Martin Schläpfers Choreographien – wie Seismographen, die in unsere Zeit hineinhorchen, sich geradezu schutzlos ihren Widersprüchen und Gefährdungen, Rissen, Leerstellen und Sehnsüchten aussetzen und Kompositionen erschaffen, die – so Reinhard Schulz – nicht nur „vor Fantasie angstvoll lauschender Hinwendung“ sprühen, sondern immer auch im „Charakter der Umzäunung der menschlichen Existenz“ Musik aus „erster Hand“ sind. Wie Landschaften, durch deren Höhen und Tiefen wir wandern können, wirken Adriana Hölszkys Partituren, die immer auch die Frage des Verhältnisses von Raum und Musik durchzieht und nicht zuletzt von einem stark gestischen Charakter geprägt sind. Ihre Klänge werden zu einem Erlebnis, das ihr Entstehen und Vergehen stets erfahrbar macht.

In enger Zusammenarbeit zwischen Komponistin und Choreograph wird mit „DEEP FIELD“ ein abendfüllendes Stück entstehen, für das die Stuttgarter Künstlerin rosalie mit ihrer ganz eigenen Ästhetik die Gestaltung des Raums übernimmt. Neben Mitgliedern der Düsseldorfer Symphoniker und Gastmusikern unter der Leitung von Wen-Pin Chien wird mit dem WDR Rundfunkchor Köln nicht nur eines der herausragendsten deutschen Vokalensembles zu erleben sein, sondern zugleich ein Klangkörper, der aufs Engste mit der Aufführung zeitgenössischer Werke vertraut ist.

 
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DEEP FIELD
(Uraufführung)
Martin Schläpfer

MUSIK DEEP FIELD. Zehn KLANGbelichtungen einer METAmorphose. Auftragskomposition / Uraufführung von Adriana Hölszky

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In Kooperation mit dem WDR-Rundfunkchor Köln

„DEEP FIELD“ wird gefördert im Rahmen des Fonds Neues Musiktheater 2014.
 

Choreographie Martin Schläpfer
Musikalische Leitung Wen-Pin Chien
Raum und Kostüme  rosalie
Leitung Tonaufnahme und Klangregie Otto Kränzler
Licht Thomas Diek
Videobearbeitung Dagmar Vinzenz
Chorleitung Denis Comtet
Dramaturgie Anne do Paço
 
Tänzerinnen Sachika Abe, Ann-Kathrin Adam, Marlúcia do Amaral, Camille Andriot, Doris Becker, Sabrina Delafield, Mariana Dias, Feline van Dijken, Carolina Francisco Sorg, Nathalie Guth, Alexandra Inculet, Christine Jaroszewski, Yuko Kato, So-Yeon Kim, Nicole Morel, Louisa Rachedi, Claudine Schoch, Virginia Segarra Vidal, Elisabeta Stanculescu, Julie Thirault, Irene Vaqueiro
Tänzer Rashaen Arts, Christian Bloßfeld, Andriy Boyetskyy, Paul Calderone, Jackson Carroll, Martin Chaix, Michael Foster, Filipe Frederico, Philip Handschin, Richard Jones, Marquet K. Lee, Sonny Locsin, Alexander McKinnon, Marcos Menha, Bruno Narnhammer, Bogdan Nicula, Chidozie Nzerem, Alban Pinet, Friedrich Pohl, Boris Randzio, Alexandre Simões
Chor WDR Rundfunkchor Köln
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 

 

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