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Il barbiere di Siviglia
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Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Eine junge Frau wird von ihrem Vormund unter häuslichem Verschluss gehalten, denn der ehrwürdige Doktor hat es trotz des Altersunterschiedes auf sie und mehr noch auf ihre Mitgift abgesehen. Doch die Sache dringt durch die verschlossenen Türen und weckt die Neugierde und das Begehren des jungen Grafen Almaviva, der die unerreichbare Schöne erobern will. Mit süßen Serenaden ist da nicht viel getan. Erfolgversprechend sind da eher die Tricks und kleinen Geschäftchen des umtriebigen Barbiers Figaro. Und schon beginnt es zu kribbeln und zu krabbeln in Kopf und Herz und anderswo.
Rossinis (1792-1868) Musik versprüht Blütenduft und ist von narkotisierender Wirkung, wenn Claus Guth die Figuren dieser Komödie als liebestolle Insekten im wahrsten Sinne des Wortes ins Netz gehen lässt. Seine bereits in Basel, München und Leipzig umjubelte Inszenierung entwickelt mit hohem musikalischem Gespür aus Rossinis Partitur Verhaltensmuster, durch die tumbe Hummeln, flotte Falter und hyperaktive Eintagsfliegen verblüffend menschlich erscheinen, wenn sie dem triebgesteuerten Liebeswahnsinn verfallen.
„Der Star des Abends platzt als schwarzglänzende sensationshungrige Heuschrecke in die sanfte Welt, im Aktenkoffer das Handwerkszeug eines Friseurs, unter der Elvis-Tolle die ausgefallensten Ideen: Wie z. B. der fetten Spinne Bartolo beizukommen ist, dem liebestollen Vormund der Schmetterlingsfrau Rosina – das große Krabbeln kann beginnen.“
Susanne Lettenbauer, Deutschlandfunk
***
Gioacchino Rossini
IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Melodramma buffo in zwei Akten
Libretto von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Giuliano Betta
Inszenierung Claus Guth
Szenische Einstudierung Nina Kühner
Bühnenbild und Kostüme Christian Schmidt
Licht Georg Boeshenz, Hermann Münzer
Video Andi A. Müller
Chorleitung Christoph Kurig
Dramaturgie Bettina Auer
Graf Almaviva Jose Manuel Zapata
Figaro Laimonas Pautienius
Bartolo Oleg Bryjak
Rosina Stephanie Atanasov
Don Basilio Sami Luttinen
Fiorillo Bogdan Baciu
Berta Lisa Griffith
Ein Offizier Attila Fodre
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker
Rossinis (1792-1868) Musik versprüht Blütenduft und ist von narkotisierender Wirkung, wenn Claus Guth die Figuren dieser Komödie als liebestolle Insekten im wahrsten Sinne des Wortes ins Netz gehen lässt. Seine bereits in Basel, München und Leipzig umjubelte Inszenierung entwickelt mit hohem musikalischem Gespür aus Rossinis Partitur Verhaltensmuster, durch die tumbe Hummeln, flotte Falter und hyperaktive Eintagsfliegen verblüffend menschlich erscheinen, wenn sie dem triebgesteuerten Liebeswahnsinn verfallen.
„Der Star des Abends platzt als schwarzglänzende sensationshungrige Heuschrecke in die sanfte Welt, im Aktenkoffer das Handwerkszeug eines Friseurs, unter der Elvis-Tolle die ausgefallensten Ideen: Wie z. B. der fetten Spinne Bartolo beizukommen ist, dem liebestollen Vormund der Schmetterlingsfrau Rosina – das große Krabbeln kann beginnen.“
Susanne Lettenbauer, Deutschlandfunk
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Gioacchino Rossini
IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Melodramma buffo in zwei Akten
Libretto von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Giuliano Betta
Inszenierung Claus Guth
Szenische Einstudierung Nina Kühner
Bühnenbild und Kostüme Christian Schmidt
Licht Georg Boeshenz, Hermann Münzer
Video Andi A. Müller
Chorleitung Christoph Kurig
Dramaturgie Bettina Auer
Graf Almaviva Jose Manuel Zapata
Figaro Laimonas Pautienius
Bartolo Oleg Bryjak
Rosina Stephanie Atanasov
Don Basilio Sami Luttinen
Fiorillo Bogdan Baciu
Berta Lisa Griffith
Ein Offizier Attila Fodre
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker




















