VORNE: Morenike Fadayomi (Aida) |  | HINTEN: Boris Statsenko (Amonasro), Thorsten Grümbel (Il Re), Chor der Deutschen Oper am Rhein, Extrachor | © Matthias Jung
Aida
Giuseppe Verdi
Opernhaus Düsseldorf
Sonntag, 28. Dezember 2014
18:30 - 21:30 Uhr

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
18,90 - 89,70 € Abo.+12 Online Tickets: 18,90 - 89,70 €
Weitere Termine
Opernhaus Düsseldorf
Dezember 2014
So  |  28.12.  | 18:30  Abo. 12 Online Tickets: 18,90 - 89,70 €
Di  |  30.12.  | 19:30  Online Tickets: 18,90 - 89,70 €
Theater Duisburg
März 2015
So  |  29.03.  | 18:30  Abo. P Online Tickets: 20,30 - 70,30 €
April 2015
So  |  12.04.  | 18:30  Abo. A Online Tickets: 20,30 - 70,30 €
Di  |  14.04.  | 19:30  Abo. C Online Tickets: 20,30 - 70,30 €
Mai 2015
Sa  |  09.05.  | 19:30  Abo. E Online Tickets: 20,30 - 70,30 €
Fr  |  22.05.  | 19:30  Abo. X Online Tickets: 20,30 - 70,30 €

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
„Wie viel Pomp um eine Oper!“, das klingt, als sei es Giuseppe Verdi (1813–1901) selbst unangenehm gewesen, mit welchem Aufwand seine „Aida“ bei ihrer Uraufführung 1871 in Kairo zelebriert wurde. Zwar gab es noch keine Elefanten und Massenaufmärsche wie in späteren, zu wahren Ägypten-Revuen mutierten Großveranstaltungen. Dafür war das neu eröffnete Kairoer Opernhaus mit seiner auf 850 Sitze beschränkten Platzkapazität zu klein. Aber es profitierte noch von dem Aufsehen um den zwei Jahre zuvor eröffneten Suezkanal und zog Neugierige aus aller Welt an.

Verdi blieb der Uraufführung fern und konzentrierte sich auf die italienische Premiere an der Mailänder Scala. Denn trotz des ägyptischen Ambientes, trotz der Studien, die Verdi dazu betrieben hatte, reduziert sich auch dieses Stück wie alle Opern des Komponisten im Kern auf einen menschlichen Konflikt. „Aida“ besteht aus einer Dreieckskonstellation, angelegt in psychologisch ausgeleuchteten Szenen zwischen der ägyptischen Königstochter Amneris und der äthiopischen Sklavin Aida, zugespitzt durch deren Vater Amonasro und seine patriotische Unnachgiebigkeit, ausgerichtet auf den Helden Radamès, der seine Liebe am Ende zusammen mit seiner „celeste Aida“ als Fiebertraum in einem zugemauerten Kerkergewölbe verhaucht: Kein Fest unter Pyramiden, sondern ein Drama menschlicher Fehlbarkeiten, die – wie so oft bei Verdi – einem unnachgiebigen gesellschaftlichen Machtgefüge unterliegen.

Regisseur Philipp Himmelmann und sein Bühnenbildner Johannes Leiacker sind nicht erst seit ihrer berühmten Bregenzer „Tosca“ einem breiten Publikum ein Begriff. Ihre Auseinandersetzung mit Verdis „Don Carlo“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden wurde als „zutiefst emotionale und aufwühlende Inszenierung“ (klassik.com) gefeiert. Eine überzeugende Bildsprache und zwingende Personenführung, wie sie das Team auszeichnet, sind auch bei „Aida“ Voraussetzung für einen mitreißenden Opernabend.
 
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Giuseppe Verdi
AIDA

Oper in vier Akten
Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von Pascha François Auguste Ferdinand Mariette

***
Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein e.V.

 
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 

Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Philipp Himmelmann
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Gesine Völlm
Licht Manfred Voss
Chorleitung Gerhard Michalski
Dramaturgie Hella Bartnig
 
Il re Thorsten Grümbel
Amneris Susan Maclean
Aida Morenike Fadayomi
Radamès Sergej Khomov
Ramfis Adrian Sâmpetrean
Amonasro Boris Statsenko
Un messaggero Hubert Walawski
Sacerdotessa Eva Bodorová
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 

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