GIANNI SCHICCHI Lisa Griffith (Nella), Markus Marquardt (Gianni Schicchi), Katarzyna Kuncio (Ciesca), Renée Morloc (Zita) | (c) Hans Jörg Michel
Il trittico
Giacomo Puccini
Opernhaus Düsseldorf
Sonntag, 11. Januar 2015
18:30 - 22:15 Uhr
/ Wiederaufnahme

Dauer: ca. 3 ¾ Stunden, zwei Pausen
14,50 - 67,50 € Abo.+20 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Weitere Termine
Opernhaus Düsseldorf
Januar 2015
So  |  11.01.  | 18:30  Abo. 20 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Sa  |  17.01.  | 19:00  Abo. 7 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Sa  |  24.01.  | 19:00  Abo. 24 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Februar 2015
Sa  |  21.02.  | 19:00  Abo. 1 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
April 2015
Fr  |  24.04.  | 19:00  Abo. 18 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Mi  |  29.04.  | 19:00  Abo. 22 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Mai 2015
Do  |  07.05.  | 19:00  Abo. 12 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €

Dauer: ca. 3 ¾ Stunden, zwei Pausen
Gianni Schicchi
Das kommt in den besten Familien vor: Der Onkel ist gestorben, und die gierige Verwandtschaft denkt nur daran, wie sie ihn beerben kann. Im Fall von Giacomo Puccinis „Gianni Schicchi“ hat der reiche Buoso Donati allerdings seinen gesamten Besitz einem Kloster vermacht. Das ist bitter für alle Schwäger, Cousinen, Neffen und Nichten, die sich um ihr Erbe betrogen fühlen. Doch da kehrt der Onkel noch einmal ins Leben, und alle strengen sich an, ihn zu ihren Gunsten umzustimmen. Niemand bemerkt, dass hinter dem plötzlichen Erwachen des Toten der schlaue Gianni Schicchi steckt, von dessen makaberem Trick einzig und allein ein junges Liebespaar profitieren soll.
„Gianni Schicchi“ ist eine zynische, schwarzhumorige Komödie, deren Text nach einer Episode aus Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“ entstand. Dietrich Hilsdorf stellt sie in seiner 2003 entstandenen Inszenierung an den Beginn von Puccinis Triptychon „Il trittico“, an dem er drei Etappen im Prozess der Verrohung menschlicher Beziehungen festmacht.
 

Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Dramaturgie Sven Maier
 
Gianni Schicchi Oleg Bryjak
Lauretta Brigitta Kele
Zita Marta Márquez
Rinuccio Rame Lahaj
Gherardo Johannes Preißinger
Nella Lisa Griffith
Betto di Signa Bogdan Talos
Simone Michail Milanov
Marco Dmitri Vargin
Ciesca Katarzyna Kuncio
Spinelloccio David Jerusalem
Nicolao Peter Nikolaus Kante
Pinellino Romualdas Urbonas
Guccio Dogus Güney
Gherardino Leon Vargin
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 
Suor Angelica
Junge Frauen, die aufgrund eines „Fehltritts“ zum Klosterleben verbannt wurden, kennt die Geschichte in Überzahl. In dem berührenden Melodram „Suor Angelica“ kämpft eine Tochter aus gutem Hause mit dem Trauma, ein unehelich Kind zur Welt und ihre Familie in Schande gebracht zu haben. Puccini, dessen Schwester einem Nonnenkloster in Lucca vorstand, zeigte eine große Affinität zu dieser Geschichte. Seine Opernheldin nimmt sich das Leben, als sie Jahre später vom Tod des Kindes erfährt, und begeht damit eine weitere Todsünde. Doch das Zeichen der Gnade, das die Sterbende ersehnt, wird ihr nicht zuteil. Dietrich Hilsdorf zeigt sie als Opfer einer Intrige, in die sowohl die unbarmherzige Familie als auch fromme Klosterfrauen verwickelt sind.
 

Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Chorleitung Gerhard Michalski
Dramaturgie Sven Maier
 
Angelica Sylvia Hamvasi
Fürstin Helena Zubanovich
Äbtissin Sarah Ferede
Aufseherin Iryna Vakula
Lehrmeisterin Annika Kaschenz
Genovieffa Lavinia Dames
Osmina Petra Schulteis
Dolcina Claudia Hildebrand
Pflegerin Sibylle Eichhorn
1. Almosensucherin Eva Bodorová
Novize Silvia Mauer
1. Laienschwester Simone Klostermann
2. Laienschwester Cornelia Maria Orendi
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 
Il tabarro
Liebe und tödliche Eifersucht, das sind Kernmotive von Operndramen. In seinem Einakter „Il tabarro“ (Der Mantel) hat Puccini ihnen eine besonders düstere Einfärbung gegeben. Eingebunden in dem trostlosen Hafenarbeitermilieu von Paris spüren drei Menschen die Ausweglosigkeit ihres Daseins: Giorgetta, die ihr Kind und damit auch die Liebe zu ihrem Mann verloren hat, Luigi, der sich auf Giorgetta und ihren Liebeshunger einlässt, und Michele, der den Nebenbuhler tötet und damit auch einen letzten Rest Hoffnung auf Glück verspielt. Das Stück, das an die veristischen Opern „Cavalleria rusticana“ von Mascgani und „Pagliacci“ von Leoncavallo erinnert, endet mit einem grausamen „Coup de théâtre“, mit dem der Regisseur Dietrich Hilsdorf die sinnlose Selbstvernichtung des Menschen durch unmenschliche Verhältnisse zum erschütternden Höhepunkt des Puccini-Dreiteilers „Il trittico“ führt.
 

Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Chorleiter Gerhard Michalski
Dramaturgie Sven Maier
 
Michele Anooshah Golesorkhi
Giorgetta Morenike Fadayomi
Luigi Gustavo Porta
Tinca Johannes Preißinger
Talpa Peter Nikolaus Kante
Frugola Katarzyna Kuncio
Liedverkäufer Cornel Frey
Sopranino Eva Bodorová
Tenorino Cornel Frey
1. Midinette Stephanie Blenskens
2.Midinette Silke Hillebrecht
3.Midinette Diana Klee
4.Midinette Victoria Demkina
5. Midinette Silvia Mauer
6. Midinette Yu Ming
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 

 

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