Sergej Khomov (Don José), Ezgi Kutlu (Carmen) | (c) Hans Jörg Michel
Carmen
Georges Bizet
Opernhaus Düsseldorf
Freitag, 16. Januar 2015
19:30 - 22:15 Uhr

Dauer: ca. 2 ¾ Stunden, eine Pause
16,80 - 75,10 € Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Weitere Termine
Opernhaus Düsseldorf
Dezember 2014
Di  |  23.12.  | 19:30  Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Sa  |  27.12.  | 19:30  Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Januar 2015
Fr  |  16.01.  | 19:30  Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Februar 2015
Sa  |  14.02.  | 19:30  Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Fr  |  27.02.  | 19:30  Online Tickets: 16,80 - 75,10 €

Dauer: ca. 2 ¾ Stunden, eine Pause
Die Zigeunerin Carmen lebt ihr Leben uneingeschränkt von gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen. In ihrer berühmten Habanera preist sie die Freiheit der Liebe, totale Freiheit auch von moralischen Bindungen. Das wird ihr schließlich zum Verhängnis, da der ihren Reizen verfallene Sergeant Don José nicht in der Lage ist, mit Liebe und Beziehung liberal umzugehen. Von rasender Eifersucht getrieben bringt er seine Geliebte um.

Nach ihrer zögernden Annahme durch das von der frei denkenden und liebenden Titelfigur schockierte Publikum der Uraufführung, hat sich Georges Bizets (1818–1875) Oper nach der Erfolgsnovelle von Prosper Mérimée bald auf allen Spielplänen fest etablieren können und entwickelte sich zu den weltweit meistgespielten Opern. Bereits 1905 fand in Paris die tausendste Aufführung statt, und die schillernde Hauptfigur gilt bis heute als die Inkarnation des Männertraums schlechthin. Schon Prosper Mérimées 1845 veröffentlichte „Carmen“-Novelle brachte einen neuen Frauentyp in die zivilisierte Metropole Paris. Als Zigeunerin war Carmen mit ihrer wilden exotischen Schönheit das ideale Lustobjekt. Zugleich nimmt sie sich aber auch eine Freiheit zur Selbstbestimmung, die sich im 19. Jahrhundert nur Männer leisteten. Genau darin liegt ihr Reiz, aber auch ihr Verbrechen in den Augen der Gesellschaft – und der Grund für ihre Ablehnung bei der Premiere. In Bizets Oper kann Carmen ihre Lebensphilosophie auf der Bühne offen ausleben. Was sie unter Liebe versteht, lässt sie bereits in der Habanera hören: die uneingeschränkte Freiheit der Gefühle, totale Freiheit auch von moralischen Bindungen. Das ist schließlich Carmens Verhängnis, sie verlangt, mit Liebe und Beziehung liberal umzugehen, wozu Don José nicht in der Lage ist – von rasender Eifersucht getrieben bringt er seine mit dem Stierkämpfer Escamillo anbandelnde Geliebte um.

Im an die Bildwelten des spanischen Malers Francisco Goya gemahnenden Bühnenbild von Rifail Ajdarpasic arbeitete Regisseur Carlos Wagner in an der Opéra National de Lorraine gefeierten Inszenierung die Freiheitsliebe Carmens und ihre Faszination für den mit ihr überforderten Sergeant Don José in düster-poetischen Bildern heraus. Seine Inszenierung taucht in das Spanien der dunklen Bildwelten Francisco de Goyas ein. In fesselnden Bildern, in denen sich alptraumhafte Realität und Traumwelt ineinander verschränken, zeigt er Carmens schicksalhafte Geschichte.Die Fachzeitschrift Classique News schrieb über das große Finale: „Das letzte Bild ist unvergesslich und beweist den flammenden Einfallsreichtum eines großen Regisseurs, zwischen Wirklichkeit und Sehnsucht, Poesie und Expressionismus, Schatten und Licht.“
 
***
Georges Bizet
CARMEN

Opéra comique in vier Akten
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach Mérimée

***
In Kooperation mit der Opéra national de Lorraine

***
 
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


 

Musikalische Leitung Aziz Shokhakimov
Inszenierung Carlos Wagner
Bühne Rifail Ajdarpasic
Kostüme Patrick Dutertre
Licht Fabrice Kebour
Chorleitung Gerhard Michalski
Leitung Kinderchor Justine Wanat
Choreographie Ana Garcia
 
Don José Sergej Khomov
Escamillo Dmitry Lavrov
Remendado Luis Fernando Piedra
Dancaïro Daniel Djambazian
Zuniga Lukasz Konieczny
Moralès Dmitri Vargin
Carmen Ramona Zaharia
Micaëla Anke Krabbe
Frasquita Luiza Fatyol
Mercédès Annika Kaschenz
Tänzerin Michèle Lama, Sara Blasco Gutiérrez, Anna Maldonado, Carmen Mar Canas Salvador
Tänzer Joeri Burger, Antonio Olmedo Gil, Jonas Tilly, Alexeider Abad Gonzales
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Kinderchor Düsseldorfer Mädchen- und Jungenchor
Orchester Duisburger Philharmoniker
 

Send-A-Friend

 
E-Mail Adresse des Absenders*
Name des Absenders*
E-Mail Adresse des Empfängers*

Nachricht:
» Absenden