Andrej Dunaev (Werther), Sarah Ferede (Charlotte) | © Matthias Jung
Werther
Jules Massenet
Theater Duisburg
Samstag, 20. Dezember 2014
19:30 - 22:00 Uhr

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
18,10 - 62,80 € Abo.+K Online Tickets: 18,10 - 62,80 €
Weitere Termine
Theater Duisburg
Dezember 2014
Sa  |  20.12.  | 19:30  Abo. K Online Tickets: 18,10 - 62,80 €
So  |  28.12.  | 18:30  Abo. A Online Tickets: 18,10 - 62,80 €
Opernhaus Düsseldorf
März 2015
So  |  29.03.  | 15:00  Abo. 25 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
April 2015
Do  |  02.04.  | 19:30  Abo. 1 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Mo  |  06.04.  | 18:30  Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Do  |  09.04.  | 19:30  Abo. 2 Online Tickets: 14,50 - 67,50 €
Sa  |  11.04.  | 19:30  Online Tickets: 14,50 - 67,50 €

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
„Als Johann Wolfgang Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ bei der Leipziger Buchmesse 1774 vorgestellt wurde, machte das Werk seinen Autor über Nacht berühmt – auch wenn viele bürgerliche Leser Werther als Störenfried empfanden, der ihren moralischen und religiösen Wertvorstellungen widersprach. Dass ein Mensch seiner Schwermut freien Lauf ließ und seinem Leben konsequent ein Ende setzte, war undenkbar.

In Frankreich war Goethes Briefroman zunächst nicht besonders weit verbreitet, auch wenn schon bald nach seinem Erscheinen einige Übersetzungen herauskamen. Erst in den 1780er-Jahren entdeckten die Franzosen das Gefühl des der Liebe und des Lebens überdrüssigen Werther als Teil ihres eigenen Weltschmerzes. Bereits 1792 und 1802 waren in Frankreich und Italien erste Opern nach Goethes „Werther“ komponiert worden – allerdings mit geringem Erfolg, was auf die Thematik zurückgeführt wurde. Dann ließ das musiktheatralische Interesse an dem Stoff wieder nach, bis Jules Massenet (1842–1912) den Briefroman für sich entdeckte: „Solche stürmische und ekstatische Leidenschaft trieb mir die Tränen in die Augen. Was für bewegende Szenen, welch packende Momente es alles hergeben konnte! Werther war es!“, notierte er in „Mes souvenirs“. Allerdings war die Handlung auch Ende des 19. Jahrhunderts dem Direktor der Pariser Opéra zu depressiv für sein Publikum. Erst nach der triumphalen Uraufführung am 16. Februar 1892 in Wien war er überzeugt und 1893 erlebte „Werther“ in Paris einen beispiellosen Erfolg. Wie Massenet Werthers Liebe zu Charlotte, die bereits einem anderen Mann versprochen ist, in Töne fasst, die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren psychologisch durchdringt und die Zuschauer durch seine sinnlich glühende Musik in das Drama hineinzieht, ist außergewöhnlich.

Nachdem Joan Anton Rechis „Werther“-Inszenierung im April 2014 im Düsseldorfer Opernhaus Premiere feierte, wird die Produktion nun auf der Bühne des Theaters Duisburg zu erleben sein.
 
***
Jules Massenet
WERTHER

Oper in vier Akten
Libretto von Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann

***
 
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 

Musikalische Leitung Lukas Beikircher
Inszenierung Joan Anton Rechi
Bühne Alfons Flores
Kostüme Sebastian Ellrich
Licht Volker Weinhart
Leitung Kinderchor Sabina López Miguez
Dramaturgie Bernhard F. Loges
 
Werther Andrej Dunaev
Albert Richard Sveda
Le Bailli Günes Gürle
Schmidt Bruce Rankin
Johann Bruno Balmelli
Brühlmann Dogus Güney
Charlotte Sarah Ferede
Sophie Elena Sancho Pereg
Käthchen Maria Popa
Werthers Schatten Joeri Burger
Chor Kinderchor am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker
 

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