Bruno Balmelli (Féri Bácsi), Cornel Frey (Boni Káncsiánu), Tänzerinnen und Tänzer | © Hans Jörg Michel
Die Csárdásfürstin
Emmerich Kálmán
Opernhaus Düsseldorf
Sonntag, 22. Dezember 2013
19:30 - 22:00 Uhr

Dauer: 2 ½ Stunden, eine Pause
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Opernhaus Düsseldorf
April 2014
Sa  |  26.04.  | 19:30  Abo. 2 Online Tickets:
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Mai 2014
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Dauer: 2 ½ Stunden, eine Pause
„So muss, so sollte heutige Operette inszeniert werden! Die Bildwirkung war, trotz fehlender Museal-Kostümierung und historisierenden Pappmaschee-Kulissen, gewaltig. Eine außergewöhnlich hochqualitative Regiearbeit.“ So lobte Peter Bilsing im „Opernfreund“ Joan Anton Rechis Inszenierung der „Csárdásfürstin“, die in den traumhaften Bühnenbildern von Alfons Flores und den stilvoll-glamourösen Kostümen von Sebastian Ellrich in der vergangenen Saison in Duisburg Premiere feierte. Nun kommt die beliebte Operette Emmerich Kálmáns (1882–1953) auch nach Düsseldorf.

Der Revuestar Sylva Varescu liebt den Wiener Fürstensohn Edwin von und zu Lippert-Weylersheim, dem es untersagt ist, diese unstandesgemäße Liaison einzugehen. Sylva erhofft sich eine feierliche Hochzeit mit Edwin und ein gemeinsames bürgerliches Leben, doch weiß sie von Anfang an, dass sie am Standesunterschied scheitern muss.

Die Ambivalenz zwischen dem zeitlosen Wunsch vom perfekten Glück und der Gewissheit, dass die Realität eine andere ist, ist Ansatzpunkt für Rechis Inszenierung der „Csárdásfürstin“. In keiner anderen Operette liegen sowohl die Höhenflüge der Liebe und ihre tiefste Enttäuschung als auch die Intimität der Gefühle und ihre Veröffentlichung so eng beieinander wie in der „Csárdásfürstin“. In Sylvas großem Auftrittslied „Heia, in den Bergen ist mein Heimatland“ – einer Varieténummer, die sie für großes Publikum singt – ist der Text von der Echtheit ihrer Gefühle geprägt: „Wenn ein Siebenbürger Mädel sich in dich verliebt, nicht zum Spielen, nicht zum Scherzen sie ihr Herz dir gibt. Willst du dir die Zeit vertreiben, such’ ein and’res Schätzelein.“ Die Chansonnette warnt die Männer davor, mit ihr zu spielen, verbirgt ihre Verwundbarkeit jedoch hinter scheinbarer Oberflächlichkeit und Heiterkeit, wie auch Kálmán die tragischen Zwischentöne seiner Operette in süße Melodien sowie schmissige ungarische und Wiener Rhythmen hüllt.
 
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Emmerich Kálmán
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette in drei Akten
Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach

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In deutscher Sprache mit Übertiteln
 

Musikalische Leitung Lukas Beikircher
Inszenierung Joan Anton Rechi
Bühne Alfons Flores
Kostüme Sebastian Ellrich
Choreographie Amelie Jalowy
Licht Volker Weinhart
Chorleitung Christoph Kurig
Dramaturgie Bernhard F. Loges
 
Fürst von und zu Lippert-Weylersheim Peter Nikolaus Kante
Anhilte Manuela Kunze
Edwin Bernhard Berchtold
Stasi Aïsha Tümmler
Graf Boni Káncsiánu Cornel Frey
Sylva Varescu Nataliya Kovalova
Feri Bácsi Bruno Balmelli
General Rohnsdorff Christian Bartels
Kiss, Notar Volker Philippi
Tänzerin Anastasia Siriatska, Caterina Mascia, Phaedra Pisimisi, Chih-Ying Ku-Gebert, Tina Vasilaki
Tänzer Jonas Tilly, Bernardo Fallas, David Laera, Alexander Andreyev, Fernando Moraga
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 

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